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Der Strand auf der Bastion kommt wieder

Eventagentur will im Mai in die zweite Saison starten - 06.10.2017 17:34 Uhr

„Schön ist anders“: Über diese Treppe, die während des Sommers mit dunklen Matten verkleidet wird, muss gehen, wer zum Kaiserstrand auf der Bastion hinter dem Saltorturm gelangen will. Die Stadt prüft derzeit alternative Zugänge. © Roland Huber


Der Kaiserstrand ist wegen schlechten Wetters Ende August vorzeitig geschlossen worden. Die Lizenz zum Ausschank auf der Bastion hatten die Erlanger Betreiber von der Eventagentur Dinger + Boubaker für drei Jahre erhalten, jeweils von Mai bis September. Jan Dinger bewertet die erste Saison in Forchheim so: "Es war ein Versuch, und der Versuch war so, dass wir sagen, wir möchten schon gerne weitermachen." Im Moment sei er in Verhandlungen mit weiteren Sponsoren. Deren Bereitschaft mitzumachen hänge auch davon ab, welches Geschäft in Forchheim zu erwarten sei. Dinger stellt dabei ironisch fest: "Forchheim ist keine Weltmetropole." Die Brauerei Mönchshof bleibe aber als "Titelsponsor" auf jeden Fall erhalten.

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Über den Winter bleiben Teile der Aufbauten auf der Bastion stehen. Zelte, Kinderspielplatz und Mobiliar sind oder kommen noch weg. Die provisorische Treppe aus Gerüstteilen soll Anfang kommender Woche abgebaut werden, wie die städtische Pressestelle mitteilt. Die von der Stadt zu tragenden Kosten betragen 6000 Euro und umfassen das "Aufbauen, Vorhalten und Abbauen einer Fluchttreppe für den Zeitraum von einem Jahr".

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Jan Dinger will noch prüfen, ob er den Strand im nächsten Jahr nach dem Annafest noch einmal öffnet: "Der August war ein schwacher Monat." Nicht nur wegen des überwiegend schlechten Wetters. Im August seien einfach auch weniger Menschen in der Stadt, Einheimische wie Touristen.

Was die Treppe betrifft, so würden derzeit bei der Stadt "mehrere Möglichkeiten geprüft", welche Alternativen es geben könnte für "dieses Ungetüm", so Jan Dinger: "Das kann ich verstehen: Schön ist anders." Aber die vorhandene Holztreppe sei einfach nicht sicher genug. Allerdings habe es aus Forchheim selbst in diesem Zusammenhang "keine negative Rückmeldung" gegeben. Die städtische Pressestelle gibt bekannt, das Thema werde von der Wirtschaftsförderung bearbeitet. Man bitte um Geduld. 

Ulrich Graser Stv. Redaktionsleiter, Nordbayerische Nachrichten für Forchheim und Ebermannstadt E-Mail

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