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Samstag, 22.09.2018

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Ein Leben für die Kinder: Erika Polster verabschiedet

Langensendelbach: Ruhestand nach 43 Kita-Jahren - 30.09.2017 14:00 Uhr

Erika Polster (li.) nahm die herzliche Verabschiedung sichtlich gerührt auf. Sie wischte sich auch eine Träne aus den Augen. Nun, sagt sie, werden sich für sie „viele Türen öffnen“. © Foto: Karl Heinz Wirth


Mit dem Lied "Niemals geht man so ganz" begrüßten die Kinder und Kolleginnen ihre Erika, und ob der Herzlichkeit waren an diesem Tag Tränen kein Tabu. Alle Kolleginnen mit denen Erika Polster zusammengearbeitet hat, wollten sich noch einmal bei der Kollegin bedanken.

Nach vorne blicken

Kita-Leiterin Anna Hack sagte in ihrer Laudatio: "Du hast in 43 Jahren viele Kinder auf ihrem Lebensweg begleitet. Viele dieser Kinder bringen heute als Eltern ihre Kinder in die Kita. Wir haben viele Jahre eng zusammengearbeitet. Du hast hunderten Kindern schöne Tage bereitet, sie auf den Schulstart vorbereitet und für neue Aufgaben qualifiziert, jetzt sollst du nach vorne blicken". Sie überreichte Erika Polster einen Gutschein für eine Fahrt nach Assisi mit Pfarrer Gerhard Möckel 2018.

Ihre ruhige Art und ihre Warmherzigkeit machten Erika Polster zur beliebten Erzieherin bei den Kindern. Mit ihrer Kompetenz, Offenheit und Erfahrung war sie eine wertvolle Ansprechpartnerin für die Eltern, sagte sichtlich bewegt Elternbeiratsvorsitzende Sabine Nordhoop.

Bürgermeister Oswald Siebenhaar, Hans Singer von der Kirchenverwaltung und Pfarrer Roy Mathew Erupathinali wünschten Erika Polster alles Gute. 43 Jahre lang ist sie dem Kindergarten St. Peter und Paul treu geblieben: "Mir hat es gut gefallen in Langensendelbach", sagt Erika Polster. "Nach meinem Anerkennungsjahr in Erlangen gab mir mein Onkel Franz den Tipp mit Langensendelbach. Dort werde ein neuer Kindergarten gebaut, die brauchen Erzieherinnen. Damals waren noch die Niederbronner Schwestern mit Schwester Adelsinde da. Wir hatten so viel Spaß und Abwechslung, dass ich da geblieben bin. Geschätzt habe ich auch, dass mir 1981 mit der Geburt meines Sohnes, familienfreundliches Arbeiten ermöglicht wurde. Durch Teilzeitarbeit war es mir möglich Arbeit und Familie zu verknüpfen, was zur damaligen Zeit sehr schwer war. Es war eine schöne Zeit und ich hatte den richtigen Beruf gewählt", bekannte Erika Polster und wischte sich zum schweren Abschied eine Träne aus den Augen.

Dem Ruhestand sieht sie gelassen entgegen: "Es werden sich viele Türen öffnen", ist sie überzeugt. Dass die Türen in der Kita St. Peter und Paul für sie offen stehen, macht ihr den Abschied leichter, zu dem Kinder und Kolleginnen das Lied anstimmen "Mögen Engel dich begleiten". 

KARL HEINZ WIRTH

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