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Flammen verschlingen Scheune in Oberrüsselbach

Kriminalpolizei ermittelt, ob ein Brandstifter hinter den jüngsten Feuern im Raum Igensdorf steckt - 13.07.2012

Der jüngste Brand: In der Nacht zum Donnerstag ging bei Oberrüsselbach eine Scheune in Flammen auf. © Feuerwehr


In den frühen Morgenstunden, kurz vor halb zwei, geht der erste Notruf bei der Feuerwehr ein: Eine Scheune zwischen Oberrüsselbach und dem Segelflugplatz Lillinghof steht in Flammen. Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, brennt das Gebäude bereits lichterloh. „Die Feuerwehren der Umgebung hatten immer noch die Bilder des Scheunenbrandes in Affalterbach vergangenen Freitag im Kopf“, heißt es im Einsatzbericht des Kreisfeuerwehrverbands Forchheim.

Strohballen gelagert

Vor Ort kämpfen die Feuerwehren Rüsselbach, Igensdorf, Stöckach und Weißenohe gemeinsam mit den Kollegen aus dem Kreis Erlangen-Höchstadt – Forth, Eschenau und Eckenhaid – gegen die Flammen. Die Scheune können sie nicht retten, aber verhindern, dass sich der Brand ausbreitet.

Wie sich später herausstellt, hatte der Eigentümer der Scheune dort zuvor frische Strohballen eingelagert. Das knapp 200 Quadratmeter große Gebäude brennt bis auf die Grundmauern nieder. Gegen halb vier hat die Feuerwehr die letzten Glutnester gelöscht. Offen ist nun, ob das Feuer mit der niedergebrannten Scheune in Affalterbach mit rund 150000 Euro Schaden (wir berichteten) zusammenhängt. Zudem waren erst vor wenigen Wochen Feuer an einem Pferdestall und einer Fischerhütte bei Eckental ausgebrochen.

„Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen“, bestätigt Anne Höfer, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberfranken gegenüber den NN. Die Kripo wird in der Regel dann eingeschaltet, wenn die Brandursache ungeklärt ist und ein hoher Schaden entstanden ist.

Präsidien arbeiten zusammen

Im Moment stellen die Beamten die Spuren sicher, konkrete Hinweise gibt es noch nicht. „Den Kollegen von der Kripo ist die örtliche Nähe der Brände aber bekannt“, so Höfer weiter. Sie arbeiten bereits mit den Beamten aus dem Polizeipräsidium Mittelfranken, das unter anderem für Eckental zuständig ist, zusammen. „Es kocht keiner sein eigenes Süppchen“, versichert Höfer. Hinweise an Telefon (0951) 9129-491. 

VON MANUEL KUGLER

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