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Höhlen in Fränkischer Schweiz vermüllen

Oswaldhöhle und Wundershöhle bei Muggendorf betroffen - 15.08.2017 14:00 Uhr

Im Bereich der Oswaldhöhle und der Wundershöhle bei Muggendorf sind immer wieder Feuerstellen anzutreffen. © Foto: Bund Naturschutz


Laut der Ortsgruppe des Bundes Naturschutz (BN) Ebermannstadt-Wiesenttal befinden sich einige der  bekannten Sehenswürdigkeiten und beliebten Wanderziele der Fränkischen Schweiz in einem zunehmend verschmutzten Zustand. Im Bereich der Oswaldhöhle und Wundershöhle (Bild) bei Muggendorf sind immer wieder Feuerstellen anzutreffen.

Dasselbe gilt auch für den Druidenhain bei Wohlmannsgesees. Hinweisschilder, die die Besucher darüber informieren, dass besonders offenes Feuer und Rauch für Höhlenbewohner wie Fledermäuse schädlich sind und in der freien Natur grundsätzlich nicht gestattet sind, werden ignoriert, beschmiert oder zerstört.

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Elf Dinge, die Sie noch nicht über den Druidenhain wussten

Hexen sollen hier zusammengekommen sein, das Blut zahlreicher Tiere in der Blutrinne des sogenannten Opfersteins geflossen sein, schon die Kelten hätten den spirituellen Ort für ihre Zwecke genutzt, heißt es. Wir haben uns im Druidenhain umgesehen und die Fakten geprüft. Hier kommen elf Dinge, die Sie eventuell noch nicht über den Druidenhain wussten.


Müll, Glasscherben, Bierdosen, aufgebrauchte Teelichter und Hygieneartikel werden neben den Feuerstellen zurückgelassen. Insbesondere im Bereich der Oswaldhöhle verrichten Besucher ihre Notdurft.

Der BN rät, sich an einen Tipp einer Touristenfamilie aus Berlin zu halten: „Nimm nur das mit, was deine Fotokamera einfangen kann und hinterlasse nur die Spuren deiner Schuhe auf den Wanderwegen.“ 

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