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Landkreis Forchheim: Viel zu tun in Sachen Radwege

ADCF plädiert für stärkeren Ausbau und kritisiert Landratsamt - 22.05.2017 10:40 Uhr

Der neue Radweg zwischen Gosberg und dem Bahnhof Wiesenthau. © privat


Ergänzt wird die neue Verbindung, die für so manchen Fahrradfahrer noch ein Problem birgt, durch die Radwege von Gosberg nach Dobenreuth beziehungsweise Kunreuth. Das Netz schließt sich also langsam. Das Straßenbauamt Bamberg habe bei diesem Weg – nicht zuletzt auf Drängen des ADFC-Forchheim – ein im wahrsten Sinne des Wortes „wegweisendes“ Projekt umgesetzt: Weiße Markierungen an den Rändern des Radweges, die den Nutzern auch bei Dunkelheit den richtigen Weg zeigen.

Auch wenn es sich um ein Pilotprojekt handele, hofft der ADFC, dass nach und nach alle Radwege neben Fahrbahnen entsprechend markiert werden. „Denn wer bei Dunkelheit auf einem solchen Weg fährt, wird unweigerlich von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet, und muss höllisch aufpassen, nicht vom Weg abzukommen. Und ein Sturz vom Fahrrad ist unter Umständen lebensgefährlich“, schreibt der Verkehrsclub in einer Pressemitteilung.

Man bedauere allerdings, „dass sich der Landkreis bisher nicht zu derartigen Randmarkierungen durchringen konnte“. An zahlreichen Kreisstraßen wären diese dringend nötig: beispielsweise zwischen Effeltrich und Poxdorf, zwischen Kunreuth, Dobenreuth und Gosberg, an der Kreisstraße südlich von Burk – „schließlich wurden für diese Wege erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt und man fragt sich, warum man diese Wege eigentlich nur bei optimalen Witterungs- und Lichtverhältnissen benutzen kann“.

Nicht nur für routinierte Radfahrer, auch für Familien mit Kindern und Senioren mit Pedelecs, wäre dies nötig, „damit sie bei jeder Witterung und Tageszeit dort fahren können“.

  

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