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Millenniumsidee feiert Geburtstag beim Marathon

Von den Anfängen des autofreien Sonntags in Forchheim und abgelehnten kenianischen Preisläufern - 02.09.2012 13:48 Uhr

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Kleine Rennmäuse beim 13. Fränkische Schweiz-Marathon

Sie trainieren eher auf dem Spielplatz als morgens vor dem Gang ins Büro: Für die kleinsten Teilnehmer beim 13. Fränkische Schweiz-Marathon fiel schon am Samstag der Startschuss. Die Runden der Bambinis fielen auch etwas kleiner aus.


Die Idee eines autofreien Sonntags auf der B470 zwischen Forchheim und Ebermannstadt als Beitrag zum Jahr 2000 war geboren und musste nun mit Leben, also einem publikumswirksamen Begleitprogramm, gefüllt werden. Das Sportamt schlug damals den Fränkische-Schweiz-Marathon vor.

Mit den Kinder- und Bambiniläufen am Samstag ab 14 Uhr und dem restlichen Programm am Sonntag ab 8.40 Uhr geht die Veranstaltung nun schon in ihre 13. Auflage. Mit vielen Bekannten auf und neben der Strecke. So werden Läufer wie der mehrmalige Sieger Marek Wasilewski aus Polen auch wieder an der tanzenden Samba-Gruppe in Streitberg vorbeilaufen. Der Versuch, bei Pretzfeld oder Weilersbach einen Markt mit regionalen Produkten als weiteren Farbtupfer im Rahmenprogramm zu setzen, sei hingegen nicht von Erfolg gekrönt gewesen, berichtet Marathon-Organisator Toni Eckert. „Wir werden weiter Ideen sammeln“, sagt er.

Auch in diesem Jahr greifen die Sportler sicher gerne zur Verpflegung am Streckenrand beim Fränkische-Schweiz-Marathon.

Auch in diesem Jahr greifen die Sportler sicher gerne zur Verpflegung am Streckenrand beim Fränkische-Schweiz-Marathon. © Manuela Meyer


Der sportliche Teil ist eine Institution. Der 42,195 Kilometer lange Kurs, den knapp 200 der 1528 gemeldeten Teilnehmer mit dem Handbiker oder auf Inline Skates zurücklegen, führt seit 2007 vom Forchheimer Paradeplatz – die Königsstadt selbst hatte sich in den Jahren zuvor als Ankunftsort nicht bewährt – über die Bundesstraße bis ins 16 Kilometer entfernte Ebermannstadt. Dort findet der Wechsel beim Team-Marathon statt. Danach geht es über Gasseldorf und Streitberg bis zur Wende bei der Sachsenmühle und zurück Richtung Ziel in Ebermannstadt.

Die besten Marathonläufer erwartet Laufkoordinator Michael Cipura nach etwa 2:30 Minuten im Ziel, die Handbiker und Skater in weniger als der halben Zeit. Den Streckenrekord von Marek Wasilewski aus dem Jahr 2003 (2:28 Minuten) sieht er nicht gefährdet, obwohl „die Wetterverhältnisse im Gegensatz zum letzten Jahr, als aufgrund der großen Hitze fast zehn Prozent der Sportler aufgeben mussten, optimal sind.“

Die ganz großen Zeiten, sie hätten von dem ein oder anderen Überraschungsstarter aus Kenia gelaufen werden können, die sich Jahr für Jahr anbieten. „Das spricht für den Reiz, den der Marathon auch überregional hat“, freut sich Cipura, meint aber: „Wenn noch vor der Anmeldung die Frage nach der Höhe der Antrittsprämie kommt, lehnen wir dankend ab.“ 

Kevin Gudd

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