Dienstag, 25.09.2018

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Oesdorf: Akazien blühen wunderschön

Bienen finden Nahrung und Kinder erhalten Kletterbäume - 20.05.2018 16:00 Uhr

Revierleiter Erich Daum (li.) und ein Mitarbeiter schreiten die Akazienallee im Weppersdorfer Weg ab, 50 Meter vor der mittelfränkischen Grenze. © Foto: Roland Huber


Die Akazien wurden laut Daum in den frühen 1950er Jahren von einem seiner Vorgänger gepflanzt. Ursprünglich zur Bienenpflege. Denn Akazienhonig ist sehr beliebt. Im Zeichen schwindender Bienenbestände haben die vor 250 Jahren aus Nordamerika mitgebrachten Bäume aber auch heute wieder ihre Daseinsberechtigung. Mit einem Forchheimer Imker ist sich Daum schon einig geworden, dass er hier seine Völker aufstellen darf: "Weitere Imker sind jederzeit willkommen", so Daum.

Die Akazien werden von den Bayerischen Staatsforsten zurzeit besonders gefördert. Der eine Grund: Sie kommen mit den wärmer werdenden Temperaturen gut zurecht, passen sich also dem Klimawandel an. Der andere Grund: Sie kommen im Rahmen des bayerischen Blühstreifenprogramms gerade recht. Auch dieses Programm ist auf die Pflege der heimischen Insekten ausgelegt.

Das Holz der Akazien, so Revierleiter Daum, ist extrem hart und daher sehr begehrt. Die Stämme an Forchheims Kreisgrenze allerdings wachsen so krumm, dass sie sich allenfalls als Kletterbäume für Kinderspielplätze eignen.  

Ulrich Graser Stv. Redaktionsleiter, Nordbayerische Nachrichten für Forchheim und Ebermannstadt E-Mail

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