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Poxdorf: In diese Schule geht jeder gern

Renovierung ist Gewinn für Gemeinde – Baugebiet ging einstimmig durch - 27.09.2017 14:00 Uhr

Mit frischen farblichen Akzenten gewinnt das Gebäude, der Gesamteindruck ist wesentlich freundlicher. Innen gibt es einen Jugendraum in der ehemaligen Bibliothek. © Dagmar Niemann


In der Poxdorfer Schule ist jeweils in den Schulferien der letzten Jahre viel gebaut worden. Nun sind alle Umbaumaßnahmen beinahe an ihr Ende gelangt. Etwa in zwei Wochen wird die offizielle Abnahme aller Arbeiten erfolgen. Rückblickend erläuterte Architekt Norbert Siewertsen (Baiersdorf) den Räten den Bauablauf und die Kostensituation.

Die Brandschutzsanierung dürfte etwa 229.000 Euro kosten, denn es mussten beispielsweise Brandschutztüren eingebaut und überall doppelte Fluchtwege geschaffen werden. Darunter auch der Treppenaufgang aus dem Untergeschoss nach draußen auf den Schulhof. Außerdem mussten zusätzliche Brandmelder eingebaut und die Elektrosysteme extra gesichert werden.

Die energetische Sanierung wird rund 244.000 Euro kosten. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden Türen und Fenster samt Sonnenschutz erneuert; ferner hat man die notwendigen Ausbesserungsarbeiten an der Fassade genutzt, um die Außenwände der Schule durch einen neuen, farbenfrohen Anstrich zu verschönern.

Die Verlagerung der Verwaltungsräume und des Computerzimmers in den Westflügel des Gebäudes, der Umbau der ehemaligen Schulbibliothek zum Jugendraum, der Ersatz der Glasbausteine im Treppenhaus durch formschöne, rechteckige Fenster und etliche kleinere bauliche Eingriffe werden rund 105.000 Euro kosten. Damit bleiben die Ausgaben im Rahmen der prognostizierten Kosten; die Förderung durch das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) wird der Gemeinde noch weitere Erleichterungen bringen.

Eine Mitarbeiterin des Ingenieurbüros Sauer und Harrer (Strullendorf) stellte den Entwurf des Bebauungsplanes für das neue Baugebiet „Am Mühlweiher II“ vor.

Die Ergebnisse der Gemeinderatssitzung von Ende Juli waren bereits eingearbeitet, beispielsweise die Breite der Erschließungsstraße als Weiterführung der bereits bestehenden Straße „Am Mühlweiher“ und die Einbahnstraßenregelung für die Verbindung zur Kreisstraße. Neu festgelegt wurden die maximalen Firsthöhen der geplanten Doppel- und Einzelhäuser, die zwei Vollgeschosse oder ein Vollgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss haben dürfen.

Bei Doppelhäusern müssen die Bauherren sich auf die gleiche Dachform einigen, wobei der Erstkäufer das Entscheidungsrecht haben soll. Auch über die erlaubte Bepflanzung, die Art der Zäune sowie über Garagen und Stellplätze wurde diskutiert.

Schließlich billigte der Gemeinderat den Bebauungsplan einstimmig und beschloss die öffentliche Auslegung für die Dauer eines Monats. Außerdem soll er der Öffentlichkeit über die Homepage der Gemeinde im Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die Behörden und die Träger öffentlicher Belange zu beteiligen. 

DAGMAR NIEMANN

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