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Fotojagd auf Krokodil "Klausi" eröffnet

Falls die Suche bis zum Wochenende nichts ergebe, würden die Sperrmaßnahmen aufgehoben - 12.07.2012 14:00 Uhr

Wo ist Klausi? Die Frage trieb Anfang Juli die Polizei und Anwohner bei Schwandorf um. Ein geheimnisvolles Krokodil, liebevoll Klausi genannt, hat wohl im Mittleren Klausensee sein Unwesen getrieben.

Wo ist Klausi? Die Frage trieb Anfang Juli die Polizei und Anwohner bei Schwandorf um. Ein geheimnisvolles Krokodil, liebevoll Klausi genannt, hat wohl im Mittleren Klausensee sein Unwesen getrieben. © dapd


  Auf das angebliche Krokodil „Klausi“ in einem Schwandorfer Badesee ist nun eine Fotojagd eröffnet worden. Mehrere Wildkameras seien in Ufernähe für einen Foto-Nachweis aufgestellt worden, sagte am Donnerstag der Sprecher der Stadt Schwandorf, Lothar Mulzer. An diesem Sonntag sollen die Fotofallen abgebaut und die Ergebnisse am Montag ausgewertet werden.

„Sollte sich auf den Bildern kein Krokodil befinden, werden die Sperrmaßnahmen schnell aufgehoben“, betonte Mulzer. Dann werde die „Akte Klausi“ geschlossen. Zwei Zeugen wollen in den vergangenen Tagen ein etwa ein Meter langes Tier mit einem langen Schwanz und Krallen an den Hinterbeinen gesehen haben, sie hatten die Polizei alarmiert. Weil es sich um ein Krokodil handeln könnte, wurde der See
abgesperrt.

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Mehrere Suchaktionen am Tag und in der Nacht waren aber erfolglos geblieben. In der Nacht zum Dienstag hatten die Einsatzkräfte den Uferbereich von Ruderbooten aus abgesucht. Starker Regen und ein aufziehendes Gewitter hatten der Suchmannschaft jedoch ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Aktion musste abgebrochen werden. Nun sollen in den kommenden Tagen die Fotofallen Klarheit bringen.

„Die Kameras reagieren mit Hilfe einer Lichtschranke auf Bewegung“, erläuterte Mulzer. Jäger aus der Umgebung haben die speziellen Geräte zur Verfügung gestellt. Die Behörden rechnen bis Sonntag mit einer wahren Flut von Bildern. „Alles was sich in der Nähe der Kameras aufhält, wird fotografiert, Hasen, Biber oder Wasserratten“, erklärte Stadtsprecher Mulzer. Die Aktion sei notwendig, weil die Sperrmaßnahmen nicht dauerhaft aufrechterhalten werden könnten. 

dpa

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