Mittwoch, 14.11.2018

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26 Tonnen auf Abwegen: Müllauto kippt bei Wilhermsdorf um

Schotterstraße wurde Entsorger zum Verhängnis - Aufwendige Rettungsaktion - 11.04.2018 20:34 Uhr

Die Bergungsaktion wird aufwendig, sagen Experten. © ToMa


Gegen 16.30 Uhr war die Tour vorbei: Auf dem Weg nach Nürnberg neigte sich ein 26-Tonnen-Müllauto bei Altkatterbach im Gemeindegebiet von Wilhermsdorf (Landkreis Fürth) immer weiter, bis es auf der Seite im Graben liegen blieb. Warum, ist unklar. Die Beschaffenheit der Straße, die dort lediglich geschottert, nicht aber asphaltiert ist, dürfte aber eine Rolle gespielt haben. Regen hat die Fahrbahn zusätzlich aufgeweicht. Ein Durchfahrtsverbot für Schwerlastentransporter wie das tonnenschwere Müllauto gibt es dort nicht. 

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26 Tonnen landen im Graben: Müll-Auto kippt bei Wilhermsdorf um

Bei Altkatterbach im Gemeindegebiet von Wilhermsdorf kippte ein 26-Tonnen-Mülllaster zur Seite und blieb im Straßengraben liegen. Die Bergungsaktion wird aufwendig, denn zuerst muss Mineralbeton verfüllt werden, damit Autokräne ihre Arbeit aufnehmen könnten.


Die Bergung wird kompliziert. Gleich zwei 40 und 60 Tonnen schwere Autokräne rückten ins Wilhermsdorfer Umland an. Weil die Straße aber eben nicht für solche Lasten ausgelegt ist, müssen jetzt in einer Nachtaktion erst zwei große Löcher in einem angrenzenden Acker ausgegraben werden, die ein örtliches Unternehmen mit 20 Kubikmetern Mineralbeton verfüllt. Erst dann haben die Kräne sicheren Stand und können das Müllauto bergen. 

Die Aktion, sagen die Helfer vor Ort, werde sich noch die ganze Nacht hinziehen. Deshalb wurden provisorisch mehrere Gaslampen aufgestellt, um den Arbeitern Licht zu spenden. Wie hoch der Schaden und vor allem die Kosten für die Bergungsaktion sind, ist derzeit noch unklar. 


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tl

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