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Dienstag, 25.09.2018

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Fair Play auf der Hardhöhe

Jugendliche organisierten Fußballturnier — Gute Stimmung - 19.03.2013 16:00 Uhr

Einweisung vor dem Turnier: Rolf Wunderlich spricht zu den Spielern. © Söllner


Die Freude, dass fast alles geklappt hat, schwingt hörbar mit, als Shaquwan, Lukas und Latrell von der Organisation „ihrer“ Fair-Play-Fußballnacht erzählen. Zum ersten Mal haben die drei ein Turnier vorbereitet. Was alles dazu gehört? Eine ganze Menge, schließlich braucht es Sanitäter, Security und den obligatorischen „Schiri“. Sogar bei einem DJ hat das Trio angerufen.

Leider musste dieser kurzfristig absagen, die mitgebrachte Anlage bleibt daher im Auto von Rolf Wunderlich. Dieser ist vom Jugendhaus Hardhöhe und unterstützt die Jugendlichen während des Turniers. Kurz vor Beginn hat er eine Menge zu tun, immer wieder wird er von allen Seiten belagert. Die einen wollen trotz verstrichener Anmeldefrist noch dabei sein, andere möchten einfach nur mit ihm kicken und spielen ihm einen Ball zu. „So ist das auf der Hardhöhe!“, kommentiert Wunderlich, „gut verwurzelt“ sei man in dem westlichen Stadtteil. Folgerichtig kommen die meisten Teilnehmer von dort, an die 60 sind es. Sie treten in acht Hobbymannschaften gegeneinander an, um 22 Uhr ist Schluss, der Fair-Play-Gedanke wird besonders hochgehalten. Auch ohne DJ herrscht beste Stimmung auf den Rängen. Ein lockeres Turnier eben, bei dem es „ums Spielen geht“, so Wunderlich.

Und im Sommer? Seit der Bolzplatz hinter dem Jugendhaus dem Gewerbegebiet Hardhöhe-West zum Opfer fiel, mangele es an einem entsprechenden Areal. „Warten auf Ausgleichflächen“ lautet daher die Devise für Wunderlich. Sein Dank gilt neben den ehrenamtlichen Helfern dem Hausmeister für seine abendliche „Zusatzschicht“.

Froh ist der Sozialpädagoge zudem darüber, dass die Fußballnacht als Mikroprojekt im Rahmen von „Echt Fürth“ mit 500 Euro gefördert wird. Das Förderprogramm läuft seit September vergangenen Jahres und hat sich auf die Fahne geschrieben, die örtliche Jugendarbeit zu stärken sowie einen Dialog mit Politikern zu eröffnen. 

Maximilian Söllner

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