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Flüchtlinge bedanken sich mit Blumen bei den Fürthern

Passanten wurden in der Fußgängerzone angenehm überrascht - 12.10.2015 16:00 Uhr

Die achtjährige Qamar überreichte einen Strauß an eine Passantin in der Fußgängerzone. Die Erwachsenen hielten Schilder mit Dankesworten hoch. © Foto: Mark Johnston


Als nette Geste hatten die Männer, Frauen und Kinder Blumen dabei, die sie an hiesige Bürger überreichten. Wie auf ihren Schildern zu lesen war, wollten sie sich einfach für die Hilfsbereitschaft und die freundliche Aufnahme bei den Fürther revanchieren. Die rund 320 Chrysanthemen, die zu farbenfrohen Sträußen gebunden waren, hatte die Fürther Firma Dauchenbeck gestiftet.

Auf Eigeninitiative — mit Unterstützung der Caritas — hatten die Asylsuchenden zu dieser Aktion, die auch in anderen deutschen Städten wie Düsseldorf oder Erfurt stattfand, aufgerufen. Sie wollen sich in Fürth integrieren, sagte Initiator Mohamed Ilborno. Er selbst hat einen der ersten Schritte dazu bereits getan: Er verfolgt jedes Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth im Ronhof.

In den Gemeinschaftsunterkünften leben die Flüchtlinge während des laufenden Asylverfahrens. Zuvor kommen sie in Zentrale Erstaufnahmeeinrichtungen (ZAE) wie in Zirndorf. Weil die ZAE überfüllt und die Gemeinschaftsunterkünfte voll sind, gibt es in der Stadt und dem Landkreis Fürth etliche Notunterkünfte, etwa in Veitsbronn oder der Kiderlinhalle in der Fürther Südstadt.

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fn

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