Montag, 12.11.2018

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Für die Kärwa: Obermichelbach sucht eine Fichte

Bäume sind wegen der Hitze rar - Bedenken wegen Zwischenfällen - 15.06.2018 12:00 Uhr

Bunt geschmückt und lang: Obermichelbach sucht noch nach einem solchen Prachtexemplar von Baum für die am 29. Juni beginnende Kärwa. © Foto: Picasa


Aber: Schöne, gerade gewachsene Fichten sind mittlerweile Mangelware. Der Grund dafür sind die langen Trockenperioden der vergangenen Jahre, mit denen die Art nur schwer klar kommt. "Kärwabäume werden rar, das ist ein großes Problem. Wo kriegen wir dieses Jahr einen her?", fragte Bernd Zimmermann, CSU-Fraktionssprecher und Kommandant der örtlichen Feuerwehr, während der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Bürgermeister Herbert Jäger bat darum, dass sich die Feuerwehr auch in diesem Jahr um einen passenden Baum für die Kirchweih kümmern sollte, die am 29. Juni beginnt. Sollten dabei Kosten entstehen, würde die Gemeinde selbstverständlich für diese aufkommen, hieß es.

Immer so hoch?

Sabine Stockert (FW) fragte in diesem Zusammenhang, ob der Baum immer so hoch sein müsse? "Ich finde das beängstigend", sagte sie und führte die mitunter tragischen Zwischenfälle beim Aufstellen des Kärwabaums in anderen Gemeinden an.

Bürgermeister Jäger verwies auf das neue Gestell, das Standfestigkeit garantiere. Außerdem könne der Baum nur noch in eine Richtung fallen und in dieser sollten sich keine Zuschauer aufhalten. Ihm selbst sei eine möglichst große Sicherheit wichtig. Deswegen achte er während des Baumaufstellens persönlich darauf, dass sich niemand im möglichen Gefahrenbereich tummle. "Das hat in den vergangenen Jahren immer gut funktioniert." Eine hundertprozentige Sicherheit sei aber nie zu garantieren, räumte Jäger ein. Die sei nur zu erreichen, indem man diese Tradition aufgebe. Er vertraue aber auf die erfahrenen Leute, die den Baum aufstellen.  

njd

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