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Fürther Wohltäter spendiert Festschmaus für Bedürftige

360 Menschen wurden von anonymem Spender in die Stadthalle eingeladen - 07.12.2017 16:00 Uhr

Einmal im Jahr verwöhnt in der Stadthalle ein anonymer Spender Fürther mit schmalem Geldbeutel. Das Foto stammt aus einem der Vorjahre. © Winckler


Sie mussten sich ihren Weg beinahe wie Popstars bahnen: Bevor Christkind und Weihnachtsmann den Mädchen und Buben ihre Geschenke überreichen konnten, schob sich das himmlische Duo erst einmal durch einen Pulk von Kindern und Erwachsenen. Deren Wünschen nach Selfies und Fotoaufnahmen kamen beide aber gern und geduldig nach.

Die Geschenke – Plüschtiere und Adventskalender des Zirndorfer Spielwarenherstellers Playmobil – wurden in diesem Jahr vom Gewinnsparverein der Flessabank gesponsert. Essen und Getränke hat – nun bereits zum fünften Mal seit 2013 — ein Spender finanziert, der ungenannt bleiben möchte.

In Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden wie der Fürther Tafel, Diakonie, Caritas, Wärmestube oder der Kinder- und Jugendhilfe gingen die Einladungen an Fürtherinnen und Fürther, denen es finanziell nicht ganz so gut geht.

Symbol der Solidarität

"Wir feiern hier gemeinsam und zeigen, dass wir zusammengehören", sagt die Sozialreferentin der Stadt Fürth, Elisabeth Reichert, über die Veranstaltung. Diese sei ein Symbol der Solidarität, sie stehe dafür, "was Fürth ausmacht". Viele der Gäste nutzten die besinnliche und gemütliche Atmosphäre auch, um bei einem Drei-Gänge-Menü miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der Weihnachtsmann verteilte auch in diesem Jahr Geschenke an die Kinder. © Armin Leberzammer


Für Reichert ist das Weihnachtsessen in der Stadthalle "eine tolle Wertschätzung gegenüber Menschen, die sich ein gemeinsames Essen im Restaurant nicht leisten können und auch den Kindern nicht immer das geben können, was sie sich wünschen". Dabei legen der Spender und die Helfer großen Wert darauf, dass in der Adventszeit niemand einfach abgespeist wird.

Dazu gehört auch, dass die zahlreichen Tische festlich gedeckt und dekoriert sind. Das zeuge von großem Respekt gegenüber den Eingeladenen, findet Reichert. "Und die Gäste nehmen das auch mit Dankbarkeit wahr", habe sie in zahlreichen Gesprächen erfahren. 

ARMIN LEBERZAMMER

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