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Infra setzt erstmals auf Windenergie

Der Fürther Energieversorger ist in eine neue Anlage bei Illschwang eingestiegen - 11.08.2012 22:00 Uhr

Im Zuge der Energiewende rückt  die Beteiligung an Windparks, hier ein Archivbild,  immer mehr in den Blickpunkt. Auch die Fürther infra setzt nun erstmals auf diesen Sektor.

Im Zuge der Energiewende rückt die Beteiligung an Windparks, hier ein Archivbild, immer mehr in den Blickpunkt. Auch die Fürther infra setzt nun erstmals auf diesen Sektor. © afp/Barbara Sax


Damit setzt das Unternehmen, das sich bisher vor allem auf die Sonnenkraft konzentrierte, erstmals auch auf diesen Sektor der erneuerbaren Energien. Bei Illschwang im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach werden fünf Windräder mit Nabenhöhen von 120 und 141 Metern errichtet. Sie sollen eine Leistung von insgesamt zwölf Megawatt (MW) haben und ab Mitte des nächsten Jahres jährlich rund 35 bis 39 Millionen Kilowattstunden ökologischen Strom erzeugen — das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 8000 Drei-Personen-Haushalten.

Mit der Beteiligung am Windpark, so der stellvertretende Geschäftsführer Manfred Zischler, verfolge die infra weiterhin konsequent das selbst gesteckte Ziel, bis 2021 rund 25 Prozent des Gesamtstromverbrauchs von Haushalten, Gewerbe und Industrie in Fürth aus regenerativen Energien zu decken. Derzeit liegt der Anteil bei etwa zehn Prozent, mit dem Potenzial aus Illschwang kommen noch einmal zwei Prozent hinzu.

Drei Wünsche begleiteten den Spatenstich: „Mögen während der Bauzeit keine Unfälle geschehen, mögen die Bauwerke dem Wohlergehen der Menschen dienen, mögen die Windenergieanlagen zur Freude der Betreiber, der Gemeinden, des Landkreises und der Investoren sein.“ Noch in diesem Monat sollen die Bagger anrollen, um die ersten Fundamente auszuheben.

Die Gesamtkosten des Parks belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro, Eigentümer ist die Flemma W.1 GmbH & Co. KG. Neben der Fürther infra sind die N-Ergie Regenerativ GmbH, die Stadtwerke Schwabach, die Flemma GmbH & Co. KG sowie die Gemeinde Illschwang beteiligt. Geplant ist auch ein Einstieg der Stadtwerke Amberg.
  

fn

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