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Klassiker und Kreatives auf der Karte

Im Sportpark Ronhof locken fränkische Schmankerl und internationale Gerichte - 28.05.2013 13:00 Uhr

Atanasov und Miglena Jordanova öffnen ihre Türen in der Erlanger Straße. © Florian Burghardt


Betritt man den kleinen Gastraum in der Erlanger Straße 95, wird man sogleich freundlich von Miglena Jordanova empfangen. Sie weiß, was sich gehört, schließlich durfte sie schon in zahlreichen Fünf-Sterne-Hotels Gäste begrüßen. In der Küche steht ihr Mann, Ivelin Atanasov. Auch er hat Vier- und Fünf-Sterne-Erfahrung, kochte bereits in Luxus-Hotels in Ägypten und Frankreich. Seit knapp zwei Jahren ist das Ehepaar aus Bulgarien in Deutschland. Nun hat es endlich mit dem eigenen Lokal geklappt.

„Wir freuen uns sehr, jetzt endlich loslegen zu können“, sagt Jordanova. Ihr Deutsch ist gut, ein halbes Jahr lang haben sie und ihr Mann einen Sprachkurs besucht. Atanasov war schon einmal in Deutschland, arbeitete zwei Jahre in Nürnberger Restaurants. Damals, so sagt er, habe er seine Leidenschaft für die fränkische Küche entdeckt. Und die scheint ihm wirklich zu liegen. Im vergangenen Jahr konnte er sogar bei einem fränkischen Kochwettbewerb alle übrigen Teilnehmer hinter sich lassen.

So ist es nicht verwunderlich, dass man auf der Karte der Gaststätte zum Sportpark vorwiegend typisch regionale Spezialitäten findet. Vor allem am Sonntag hat man sich den kulinarischen Klassikern verschrieben: Neben einem Schweinebraten für 7,20 Euro — den Atanasov mit einer kräftigen Biersauce zubereitet — gibt es auch frischen Tafelspitz, Schäufele und Rouladen für Preise zwischen 8,20 Euro und 8,90 Euro zu probieren. Vorteil für die weniger starken Esser: Alle Gerichte sind auch als kleine Portion erhältlich, ein Schäufele mit Kloß kostet dann nur noch 6,20 Euro.

Unter der Woche stehen verschiedene Schnitzel mit Kräuter- oder Knusperpanade zwischen 7,20 Euro und 9,50 Euro auf der Speisekarte oder kleine Brotzeiten für maximal sechs Euro. Doch auch Liebhaber der leichten Küche kommen auf ihre Kosten. Neben Fischgerichten wie Seelachsfilet und Zander für 8,80 Euro bis 11,80 Euro und abwechslungsreichen Salaten finden probierfreudige Gäste auch einige Eigenkreationen Atanasovs auf der Karte.

Und die sind ebenfalls preisgekrönt, denn auch bei einem Kochwettbewerb im französischen Nizza konnte sich der gebürtige Bulgare bereits gegen seine Konkurrenz durchsetzen. Daraus hervorgegangen sind beispielsweise sein „Tournedos Bouquet“. Dieses mit zahlreichen Zutaten gefüllte und kunstvoll angerichtete Hähnchenbrustfilet kann man sich für 10,60 Euro schmecken lassen.

Eine Auswahl vegetarischer Gerichte bieten Atanasov und Jordanova ebenfalls an. Hier wollen sich die beiden noch weiter vorwagen und ab Juni jeden Freitag auch bulgarische Gerichte kredenzen. „Die Speisen aus unserer Heimat werden häufig vegetarisch oder nur mit wenig Fleisch zubereitet“, erklärt Jordanova. „Natürlich kochen wir an diesen Tagen aber auch gewohnt fränkisches Essen für unsere Gäste.“

Wenn zum Beginn der Zweitligasaison im benachbarten Stadion wieder das Leder rollt, sollen aber auch hungrige Fußball-Fans nicht zu kurz kommen. An Heimspieltagen der Spielvereinigung gibt es im Sportpark ausgewählte Gerichte wie das Schnitzel „Grüner“ mit Bratkartoffeln. Der Bratwurstsemmel im Stadion stehen also harte Zeiten bevor.

Mehr Informationen über die Gaststätte zum Sportpark in unserer Rubrik Essen und Trinken! 

Florian Burghardt

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