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Ninja-Trampolinpark öffnet heute in Langenzenn

Sport mit Spaßfaktor: Diesen Montag öffnet eine Abenteuerhalle - 25.12.2017 09:34 Uhr

Am Ende sollen die Besucher verschwitzt und glücklich sein: Cetin Ünal (links) und Veli Pirihan hoffen, mit ihrem neuen Trampolinpark viele zu begeistern. © Foto: Zelada


"Wir geben Menschen Lebensgefühl": Das ist das Versprechen, das die beiden Gründer Veli Pirihan und Cetin Ünal mit dem Trampolinpark Jump4All an der Sportplatzstraße 13 in Langenzenn erfüllen wollen. Als sie letzte Detailarbeiten in der 2000 Quadratmeter großen Halle vornehmen, steht ihnen die Vorfreude ins Gesicht geschrieben. Ünal betreibt bereits in Ulm eine erfolgreiche Trampolinhalle und will gemeinsam mit seinem Partner Pirihan und Gesellschafter Ahmet Papila den Sprungspaß auch in Franken etablieren. Die Trampoline werden dabei kreativ eingesetzt: "Wir haben zehn Stationen. Dodgeball, Basketball, Boulderwand, Ninja Warrior und mehr", sagt Ünal.

Die Dodgeball-Station ist eine extreme Variante von Völkerball, bei der die Spieler durch einen Boden, bestehend aus Trampolinen, viel größere Ausweichmöglichkeiten haben. An der Basketball-Station können auch weniger sportliche Zeitgenossen die Sprunggewalt eines Dirk Nowitzki entwickeln und Slam-Dunks in die Körbe hämmern. Daneben gibt es einen großen Bereich, in dem Besucher einfach frei herumspringen können – jedoch niemals zu zweit auf einem Trampolin. "Dann ist das Verletzungsrisiko zu hoch", so Pirihan. Die Sicherheit wird im neuen Spaßpark großgeschrieben. Es gibt vor jedem der 60- bis 90-minütigen Sprungdurchgänge mündliche Einweisungen und ein Aufwärmprogramm.

Zudem sind alle Wege und Stationen im Sprungbereich gepolstert, und es gibt mehrere Aufpasser, die darauf achten, dass kein Blödsinn getrieben wird. Über die Stränge zu schlagen, ist aber sowieso nicht nötig, denn die Besucher geraten erfahrungsgemäß ins Schwitzen. "Mein Sohn hat, nachdem er in Ulm mit dem Springen angefangen hatte, 19 Kilogramm abgenommen und seine Schulsportnote von 4 auf 1 verbessert. Am Ende ist der Lehrer zu uns gekommen, weil er wissen wollte, wie wir das gemacht haben, und ist jetzt Stammkunde bei uns", erzählt Ünal lachend.

Verrückte Hindernisse

Das sei übrigens auch ihr Hauptantrieb, sagen die Partner: "Die Leute springen und können gar nicht anders, als zu grinsen! Das ist eine tolle Sache und es macht einfach Spaß, dabei zuzusehen."

Neben den Trampolin-Stationen gibt es auch Bereiche, in denen mit dicken Schaumstoffwürfeln gefüllte Becken warten. An einen grenzt eine Kletterwand, an den anderen ein Ninja-Warrior-Parcours, der von einer beliebten japanischen TV-Spiel-Show inspiriert ist. Dort überwinden die Teilnehmer verrückte Hindernisse und gehen dabei an ihre körperlichen Grenzen.

Wer sich eine Stunde aktiv im Trampolinpark vergnügt hat, ist unter Garantie außer Puste. Hier werden alle Muskelgruppen beansprucht. Deshalb empfehlen die Betreiber auch, nicht länger als insgesamt zwei Stunden zu springen, denn mit zunehmender Ermüdung sinke die Konzentration und steigt die Verletzungsgefahr. Während in Langenzenn der Betrieb gerade anläuft, sind die nächsten Sprunghallen in Heidelberg und Pforzheim bereits in Planung.

Der Trampolinpark ist ab 6 Jahren zugänglich. Preise: ab 12 Euro (für 60 Min.). In den Weihnachtsferien täglich von 9.30-21 Uhr geöffnet, sonst: Di - Fr 14-21 Uhr, Sa, So 9.30- 21 Uhr. 

Sebastian Zelada

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