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Veitsbronner Windräder wachsen

Südlich von Raindorf geht der Bau der Anlagen voran - 12.12.2015 06:00 Uhr

Noch ohne Rotorblätter ragen die Windkraftanlagen südlich von Raindorf bereits in den Himmel. Ob auch Nummer drei in Bau geht, muss erst ein Gutachten erweisen.

Noch ohne Rotorblätter ragen die Windkraftanlagen südlich von Raindorf bereits in den Himmel. Ob auch Nummer drei in Bau geht, muss erst ein Gutachten erweisen. © Foto: Hans-Joachim Winckler


Zu Beginn der Planungen war überhaupt nicht klar, ob überhaupt eine der drei Anlagen gebaut werden kann. Einwände des Luftfahrtbundesamtes kippten das Projekt zunächst. Begründung: Die Nähe zum Flugplatz bei Seckendorf könnte eine Gefahr darstellen.

Dann wurde eine Kompromiss-Lösung gefunden, die Folgendes vorsieht: Die Neumarkter Baufirma Max Bögl erstellt zwei 199 Meter hohe Anlagen mit einer Nennleistung von jeweils 2400 Kilowatt. Nach Beendigung dieses Bauabschnittes veranlasst das Luftfahrtbundesamt eine erneute Radarüberprüfung. Sollten keine Probleme auftreten, wäre es möglich, auch die dritte Anlage zu realisieren.

Vom anfänglichen Plan, Bürgerwindräder zu errichten, ist die Gemeinde Veitsbronn abgewichen, weil dagegen Klagen drohten. Das Projekt wird jetzt von einem Investor verwirklicht und bleibt somit in privater Hand.

Die Nachbargemeinde Seukendorf, an deren unmittelbarer Grenze der Windpark liegt, kann auf ihrem eigenen Gemeindegebiet keine WKA bauen. „In Seukendorf kommen wir überall in Konflikt mit der 10-H- Regelung“, erläuterte Bürgermeister Werner Tiefel. Demnach muss der Abstand der Windmühlen zur nächsten Wohnbebauung mindestens dem Zehnfachen der Anlagenhöhe entsprechen. 

Simon Schübel

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