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Verspätungen im Zugverkehr: Das ist der Grund

Zwischen Nürnberg und Würzburg mussten sich Reisende am Morgen gedulden - 08.03.2018 10:19 Uhr

Laut Bahn waren am Donnerstagmorgen besonders viele Güterzüge zwischen Nürnberg und Würzburg unterwegs, die zu Stau auf der Strecke führten. © Mücahit Emre Erdogan


Bahnfahrer, vor allem im Raum Nürnberg und Fürth, aber auch in anderen Teilen der Region, berichten am Donnerstagmorgen von Zugverspätungen von bis zu einer Stunde auf der Strecke Nürnberg-Würzburg. Die Bahn begründete dies mit einem "vermehrten Güterzugverkehr".

Aber warum verkehren an einem normalen Donnerstagmorgen plötzlich so viele Güterzüge zwischen Nürnberg und Würzburg, dass es zu derartigen Verspätungen kommt? "Ein Grund dafür ist, dass wir in der Nacht Bauarbeiten zwischen Lehrberg und Triesdorf durchgeführt haben und die Güterzüge, die regulär dort fahren, umleiten mussten", erklärt ein Pressesprecher der Bahn.

Eine geplante und durchdachte Maßnahme, die allein nicht das Problem gewesen wäre. Hinzu kam dann aber eine Oberleitungsstörung bei Uffenheim, die dazu führte, dass weitere (Güter-)Züge auf die sowieso schon mehr frequentierte Strecke Nürnberg-Würzburg ausweichen mussten. "Wir möchten uns bei den Bahnreisenden für die Verspätungen natürlich entschuldigen, aber da kam alles zusammen", so die Deutsche Bahn. Im Laufe des Vormittages normalisierte sich der Zugverkehr langsam wieder.

Züge haben sehr kurze Aufenthaltsdauer

"Leider dauert es immer etwas, bis solche Verspätungen ausgeglichen werden können." Der Grund: Die Züge haben im jeweiligen Endbahnhof, also in Nürnberg oder Würzburg, morgens nur eine sehr kurze Aufenthaltsdauer. "Wenn ein Zug nur ein paar Minuten Aufenthalt in einem Bahnhof hat, kann man eine längere Verspätung nicht mit einer Hin- und Rückfahrt abbauen.

Würden die Züge nach regulärem Fahrplan eine Stunde in den Bahnhöfen stehen, dann könnten wir binnen kürzester Zeit wieder normal fahren. So wird es leider nur minutenweise besser", so der Bahnsprecher. 

Stefanie Taube

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