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Videoclip: So schön ist der Landkreis Fürth

Ein Imagefilm zeigt in sieben Minuten die Highlights der Region - 25.10.2017 12:10 Uhr

Eine der Luftaufnahmen aus der Region: Das Faber-Castell Schloss in Stein. © Medienbalkon/Dursch Advertising


Ein und denselben Film zwei Mal hintereinander schauen? Macht man allenfalls mit seinem Lieblingsstreifen auf dem heimischen Sofa. Im Kino eher selten. Doch die geladenen Gäste aus Politik, Verbänden und Wirtschaft waren von dem neuen Werbefilm so angetan, dass sie ihn gleich noch einmal sehen wollten. Kein Problem, denn von Spielfilmlänge ist die Produktion ja weit entfernt.

Reiseziel und Arbeitsort

Regionen, Landkreise und Städte verstehen sich zunehmend als Marken, die im nationalen und internationalen Wettbewerb stehen. Wer ein besonders positives Bild von sich nach außen vermittelt, kann bei der Wahl als Wohn- oder Arbeitsort ebenso punkten wie als Reiseziel. Die Imagekampagne richtet sich deshalb an Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Überraschende Perspektiven

Neben Plakaten in sechs verschiedenen Motiven wird vor allem mit dem erwähnten Filmchen geworben. Musikalisch untermalt nimmt der Clip die Zuschauer mit auf eine Reise zwischen Rednitz, Zenn und Bibert und überrascht dabei durch viele unbekannte Perspektiven. Denn die beiden Kameraleute Alexander Kölle und Nico Scholl haben den Landkreis dank Drohnenflug häufig aus der Vogelperspektive aufgenommen. Flott geschnitten, zeigt er den Landkreis als Gebiet der kurzen Wege, als Ort mit Freizeitmöglichkeiten, Natur, kulturellen Einrichtungen sowie innovativen Köpfen. Realisiert wurde er in einer Kooperation des im Landratsamt angesiedelten Regionalmanagements und der Zirndorfer Agentur Dursch.

Die gesamte Kampagne wurde laut Landratsamt mit einem Budget von 12 000 Euro umgesetzt – was man angesichts des professionellen und gefälligen Videoclips als ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bezeichnen darf.

Dass darin vielleicht nicht jede Landkreis-Gemeinde einen Platz gefunden hat, mag bei der Premiere als einziger Kritikpunkt aufgetaucht sein. "Man hätte da locker einen ganzen Film nur über Großhabersdorf machen können", merkte Bürgermeister Friedrich Biegel augenzwinkernd an. "Wir wollten ein Gefühl für den Landkreis vermitteln", erklärt Landrat Matthias Dießl den Verzicht auf kommunalen Proporz.

Jetzt hofft er auf eine möglichst weite Verbreitung über die sozialen Medien. Ihren nächsten großen Auftritt hat die neue Kampagne dann ab kommenden Samstag am Landkreis-Stand auf der Consumenta im Nürnberger Messezentrum.

Neue Bilder aus dem Landkreis gesucht

Über eine Fortsetzung dachten die Premierengäste im Großhabersdorfer Kino bereits jetzt laut nach. Marketingprofi Michael Leibrecht setzt auch hier auf die sozialen Netzwerke: "Wir sind alle aufgerufen, unter #Landkreisfuerth selbst Bilder hochzuladen mit denen man weiterarbeiten kann." Doch nun soll erst einmal die aktuelle Initiative ihre Wirkung entfalten. "Viele Kampagnen verschwinden oft wieder in den Schubläden", weiß Markus Dörnberger, der gemeinsam mit Friedrich Dursch und Davide Grisola das Drehbuch geschrieben hat. Der Clip gehe dagegen auf die Notwendigkeiten der sozialen Medien ein und spreche für sich. "Wir wollten ein bewegtes Bild in den Mittelpunkt stellen", so Friedrich Dursch, "so bewegt, wie der Landkreis selbst ist." 

ARMIN LEBERZAMMER

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