Samstag, 17.11.2018

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Viele fleißige Hände auf der Baustelle

Helfer renovieren Backsteinhaus für die Langenzenner Tafel - Eröffnung im November - 25.09.2009

Ehrenamtliche werkeln tatkräftig, um die Wohnung, in der die Langenzenner Tafel unterkommt, auf Vordermann zu bringen. © Bauer


Was dringend fehlte, waren Räumlichkeiten. Die Stadt Langenzenn stellte für das Projekt der laut Satzung «nicht an bestimmte Glaubensrichtungen oder Parteien gebundenen» Tafel eine Wohnung in einem Backsteinhaus nahe des Bahnhofs zur Verfügung, das allerdings einigen Renovierungsbedarf aufwies.

Der Umbau des seit fünf Jahren leer stehenden Gebäudes begann im Juli, gegen Ende Oktober rechnen die Initiatoren mit der Fertigstellung. Türen, Fensterrahmen und Böden sind abzuschleifen, Wände müssen frisch verputzt und gestrichen werden – alles Arbeiten, die fast ausschließlich von freiwilligen Helfern jeden Alters übernommen werden.

Von 10 bis 70 Jahren

Die Akteure im Alter von zehn bis über 70 Jahre zeigen auf den fast 100 Quadratmetern ein überwältigendes bürgerschaftliches Engagement. Auch seitens der Unternehmen aus der Umgebung stieß man auf ausschließlich positives Feedback. «Es gibt keinen, der Nein sagte, als wir um Unterstützung gebeten haben», meint eines der Gründungsmitglieder.

Tatsächlich stammt das meiste Arbeitsmaterial aus Spenden verschiedenster Betriebe. Schon alleine vier Metzger versorgen momentan die Ehrenamtlichen und sicherten weitere Unterstützung zu. Insgesamt sind über 20 Unternehmen mit kleineren oder größeren Sachspenden am Projekt der Langenzenner Tafel beteiligt.

Hilfe gab es auch seitens der Fürther Tafel, die seit über acht Jahren Erfahrungen mit Gratistheken gesammelt hat. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite. Gegen Ende des Jahres soll die Langenzenner Tafel eröffnen. Für einen Beitrag von einem Euro und einem Einkommensnachweis unterhalb eines bestimmten Niveaus können sich Bedürftige dann vor Ort versorgen. 

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