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Weiß-Grün schlägt Rosarot

30.05.2012 11:00 Uhr

Wenn der Lenz sich ins Land pirscht, ist bald nur eines beständig – der Wandel. Rot, Blau Rosa, Gelb oder auch Dunkelviolett, die Blüten entfalten ein prachtvolles Farbenspiel und erfreuen das Auge.

Langsam hat es damit jedoch ein Ende. Denn wenn das Frühjahr sich zum Sommer mausert, geht der Wechslerei der Treibstoff aus, wird ein Farbton zur Konstante: das satte Grün. Womit die Frühlingstour bereits in Fürth angekommen wäre. Hier – das Kleeblatt lässt aus dem Stadtwappen grüßen – dominiert ganzjährig ohnehin nur eine Couleur.

Apropos Kleeblatt, seit dem fulminanten Aufstieg der SpVgg sehen die Fürther sowieso nur Weiß-Grün. Im Profifußball kann im ausgehenden Lenz übrigens von Konstanz noch keine Rede sein. Ganz im Gegenteil: Man frönt der Wechslerei.

Auf der Wer-geht-wohin-Kickmich-Freilichtbühne mischt auch Fürth als Erstligist mit, bisher in gewohnt bescheidener Marnier. Dabei – pst, pst, kommen Sie mal näher – hätte es beinahe geklappt mit dem richtig großen Coup: Claudio Pizarro, südamerikanischer Torjäger mit Schmachtfaktor, ging nur deshalb von Bremen nach München, weil sein oberbajuwarischer Lieblingsitaliener nicht zu überzeugen war, in Fürth eine Dependance zu eröffnen. Schon war er geplatzt, der Frühlingstraum in Rosarot. Wir hoffen jetzt auf den Sommer und Realitäten in Weiß-Grün.

  

Harald Ehm

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