Mittwoch, 20.03.2019

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"Weitgehend friedlich": Demo legt Fürther Straßen lahm

Unbekannter verletzt zwei Einsatzkräfte - Insgesamt etwa 160 Teilnehmer - 14.10.2016 22:57 Uhr

Nach Angaben der Polizei gingen die Kundgebungen sowie eine "Versammlung mit Aufzug" zwischen 17 und 21.15 Uhr über die Bühne. Als Reaktion auf die Ankündigung von Pegida, zum dritten Mal durch Fürth laufen zu wollen, hielten am späten Nachmittag neun Gegner der Rechtspopulisten in Dambach, unweit des Wohnhauses von Gernot Tegetmeyer, eine etwa einstündige Kundgebung ab. Tegetmeyer zählt zu den Köpfen des Nürnberger Pegida-Ablegers. (Platzhalter))

Pegida selbst versammelte sich gegen 19 Uhr am Fürther Hauptbahnhof, anschließend zog die kleine Gruppe von etwa 20 Personen durch die Innenstadt. An der Luisenstraße, Ecke Königswarterstraße versammelten sich auf Initiative der evangelischen und katholischen Dekane rund 140 Gegendemonstranten. Dort soll es dann zu Rangeleien mit den Einsatzkräften gekommen sein.

Nach Angaben der Polizei leistete ein 50-jähriger Teilnehmer der Versammlung in der Luisenstraße den Beamten Widerstand beim Versuch, die Sperrgitter zu überwinden. Außerdem soll eine noch unbekannte Person zwei Einsatzkräfte durch einen Schlag oder einen Tritt leicht verletzt haben.

Die Beamten in Fürth bekamen am Freitagabend Unterstützung von Einsatzkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der mittelfränkischen Polizei. Da die Straßen rund um die Versammlungsorte zeitweise vollständig gesperrt werden mussten, kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Am Samstag spielen sich dann ähnliche Szenen ab, denn mit dem "Dritten Weg" kommt der nächste  Rechtsausleger in die Kleeblattstadt. Eine Gegendemonstration wird erwartet. Bereits Ende Juli zeigten Nazigegner Flagge, als ein Aufmarsch von Rechten durch Zirndorf zog.


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