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Weltweit im Einsatz

Wohlrab in Langenzenn produziert Hochtechnologie - 19.08.2010 09:00 Uhr

Firmenchef Christian Wohlrab erklärt SPD-Kreisvorsitzendem Michael Bischoff und SPD-MdB Marlene Rupprecht, wie eine Vakuumbeschichtung (grünes Gerät im Hintergrund) funktioniert.

Firmenchef Christian Wohlrab erklärt SPD-Kreisvorsitzendem Michael Bischoff und SPD-MdB Marlene Rupprecht, wie eine Vakuumbeschichtung (grünes Gerät im Hintergrund) funktioniert. © Heinz Wraneschitz


Wohlrab-Maschinen sind seit 35 Jahren weltweit im Einsatz. Sie bringen hochkomplexe optische Schichten – zum Beispiel Entspiegelungen oder Lacke – auf Kunststoffe auf. Ein solches System in einer Nokia-Fabrik in Finnland brachte die Wende, sagt Geschäftsführer Christian Wohlrab. Weil die Beschichtungskapazität in der Mobilfunkfirma nicht ausreichte, lieferten die Langenzenner zu. Seitdem ist „Lohnbeschichtung“ das zweite Standbein des Unternehmens. Alles in allem stammt der Kundenkreis aber aus vielen Technologiebereichen weltweit: In Bugattis oder Porsches, bei Elektrolux-Hausgeräten, auf Bruder-Spielzeug oder Siemens-Hörgeräten beispielsweise befinden sich Wohlrab-Schichten. Doch zur Hälfte stammt der Umsatz aus Geschäften mit asiatischen Partnern. „Flexibilität, Qualität, Liefergeschwindigkeit – und immer wieder Innovationen“ seien der Grund.

Zurzeit ist der Langenzenner Familienbetrieb mit immerhin 50 Angestellten und 20 Zeitarbeitern bei einem vom Bund geförderten Forschungsprojekt dabei: Das Braunschweiger Fraunhofer-Institut für Oberflächentechnik hat Wohlrab bewusst ausgewählt. Allem Anschein nach, konnte Marlene Rupprecht feststellen, ist das Bundesgeld in Langenzenn gut angelegt. 

Heinz Wraneschitz

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