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Wilhermsdorf wünscht sich was

Gemeinderat will die "Perle im Zenngrund" 2018 aufpolieren - 28.11.2017 17:00 Uhr

Die neue Zufahrt - auch zum im Bau befindlichen neuen Einkaufszentrums (im Hintergrund) - ist notwendig und wird nun realisiert. © Heinz Wraneschitz


Das meiste Geld soll in die "Neugestaltung Zufahrt Gartenstraße/Bahnhofstraße" fließen: 308 000 Euro sind vorgesehen, damit sich Fahrzeuge der künftigen Kunden des im Bau befindlichen Einkaufsmarkts und die nahe Zenngrundbahn nicht behindern. Dazu kommen 70 000 Euro, die für "Grunderwerb" vorgesehen sind.

Für 140 000 Euro gehen die Arbeiten am ehemaligen Schlossgarten neben dem Alten- und Pflegeheim weiter; vor allem "Fußwegverbindungen" sind hier geplant. Der Auftrag für "Gehwegbau und Begegnungsstätte am Festplatz" im Umfang von 108 284 wurde in der gleichen Sitzung bereits erteilt: Die Regierung hatte zuvor den "vorzeitigen Maßnahmenbeginn" genehmigt.

Wo Jung und Alt sich treffen

Die Idee dafür entstand während der Gespräche für das "Integrierte Stadtentwicklungskonzept" ISEK. Das soll das "Erscheinungsbild nach innen und nach außen attraktiver" machen und sieht "Begegnungsstätten für Jung und Alt" vor, zum Beispiel durch "Verweilzonen und zentrumsnahe Angebote für die Begegnung verschiedener Altersgruppen". Daraufhin hatte laut Gemeindeverwaltung ein Büro für Freiraumplanung "eine behindertengerechte Gehweganbindung und Aufenthaltsbereiche im Bereich des Festplatzes und des Seniorenheimes" geplant.

Mit 120 000 Euro beteiligt sich der Markt an der Sanierung des "Kirchenecks" der evangelischen Kirchengemeinde am Marktplatz. Aber auch für das vieldiskutierte "Soziokulturelle Zentrum" in den gemeindeeigenen Gebäuden Hauptstraße 40 und 42 sind fürs nächste Jahr bereits 50 000 Euro eingeplant. Passend dazu gab Bürgermeister Uwe Emmert bekannt: "Am 9. Januar 2018 soll um 17.30 Uhr ein Workshop zur Festlegung des Raumprogramms für die Gebäude Hauptstraße 40, 42 und 44 stattfinden. Bitte den Termin vormerken. Die Einladung folgt noch."

Allerdings ist Vorsicht geboten: Die jährlich neuen Pläne werden tatsächlich nicht immer komplett umgesetzt. 

HEINZ WRANESCHITZ

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