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Samstag, 22.09.2018

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202 Hühner sterben bei Unfall nahe Wittelshofen

Transporter mit 8000 Tieren aus Legehennenfabrik in Paris kippte um - 16.02.2018 12:02 Uhr

Bei einem Unfall zwischen Wittelshofen und Gerolfingen starben 202 Hühner. © privat


Es passierte in der Nacht zum Freitag. Der mit 8000 Hühnern beladene Lastwagen mit Anhänger war gegen 2.20 Uhr von Dinkelsbühl kommend in Richtung Wassertrüdingen unterwegs. Zwischen Wittelshofen und Gerolfingen gerieten die rechten Räder der Zugmaschine aus bislang ungeklärten Gründen rechts ins Bankett. Der Fahrer verlor anschließend die Kontrolle über sein schweres Fahrzeug und infolge eines Lenkmanövers rutschte der beladene Anhänger die Böschung hinab und kippte zur Seite. 

Durch den Aufprall wurden die Transportkäfige mit den Hühnern teilweise herausgeschleudert und öffneten sich. 202 Hühner starben noch an der Unfallstelle. Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzung der Polizei Dinkelsbühl liefen bereits mehr als 100 Hühner auf und neben der Fahrbahn umher. Ein sofort herbeigerufener Trupp der Transportfirma brachte Personal und ein Ersatzfahrzeug an die Unglücksstelle. Sie fingen die Legehennen ein und luden sie auf das zweite Fahrzeug um. 

Die Straßenmeisterei aus Feuchtwangen war vor Ort und richtete einen Geschwindigkeitstrichter ein, um die Aufräumarbeiten auf der Fahrbahn und das Einfangen der noch umherlaufenden Hennen zu erleichtern. 

Ein schwerer Autokran musste den havarierten Lkw mit Anhänger über mehrere Stunden hinweg bergen. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Schadenshöhe am Fahrzeug wird auf mehr als 35.000 Euro geschätzt. 

Gegen sechs Uhr morgens waren die Bergungsarbeiten wieder abgeschlossen. 


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