Sonntag, 18.11.2018

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Burk will raus aus Zweckverband

Nutzen des Dennenloher Sees wird bezweifelt - 12.02.2014 15:39 Uhr

Der Dennenloher See ist für viele ein Geheimtipp. Die Gemeinde Burk allerdings will den Zweckverband nun verlassen. © Walter Oberhäußer


„Wir bezweifeln den Nutzen der Stauseen für unsere Gemeinde“, sagte Bürgermeister Otto Beck. Der See diene nach Burker Ansicht nur touristischen Zwecken. Das Landratsamt, die Wasserwirtschaft und auch die Direkton für ländliche Entwicklung haben sich inzwischen gegen ein Ausscheren ausgesprochen. Es heißt, die Stauseen in Lentersheim und Dennenlohne seien im Gruppenflurbereinigungsverfahren Hesselbergplatte angelegt worden, und zwar hinsichtlich der Hochwasserrückhaltung. Es sei eine freiwillige Solidargemeinschaft. Beistand erhielt der Burker Bürgermeister von seinem Kollegen Franz Winter aus Dürrwangen, der eine Neukonzeption des Verbands nach erfolgtem Schuldenabbau in den Raum stellte. Er kritisierte zudem die enorm veringerte Bezuschussung durch den Staat.

In der Verbandsversammlung unter dem Vorsitz des Unterschwaninger Bürgermeisters Friedrich Walter bestand Einigkeit, noch vor der Saison die sanitären Einrichtungen zu verbessern (Container). 30 000 Euro können heuer in diesem Bereich investiert werden. Rund 80 000 Euro wird die Sanierung des Auslaufbauwerks am Lentersheimer Stausee kosten. 25 Prozent davon muss der Zweckverband tragen.

Der Campingplatz Dennenlohe verfügt derzeit über 55 Dauerstellplätze. An manchen Wochenenden werden bis zu 300 Gäste gezählt. 

Walter Oberhäußer

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