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Was in einem Jahr und drei Monaten Bauzeit neben dem bereits seit Jahren bestehenden Neubau der Fachakademie (sie war früher im Haus „Silo“ in der Bahnhofstraße) seit Mai 2011 entstanden ist, das skizzierte Architektin Sonja Mark von der „Planbau Gunzenhausen“.
Gastgeber waren gestern Prof. Dr. Eberhard Hahn, der Rektor des Diakonissen-Mutterhauses, und Oberin Gisela Staib sowie Dr. Siegfried Rodehau, der Leiter der Fachadademie, die unter den 52 vergleichbaren Einrichtungen in Bayern einen hervorragenden Ruf genießt.
Zu den Gratulanten gehörte gestern auch Landrat Gerhard Wägemann, der die Bedeutung des Mutterhauses als Investorin in Gunzenhausen hervorhob. Er erklärte, der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder werde steigen und somit auch der an ausgebildeten Erzieherinnen. Bürgermeister Joachim Federschmit nannte die Hensoltshöhe „eines der Aushängeschilder in Stadt und Region“. Von einer „etablierten Bildungsstätte“ sprach Leitender Regierungsschuldirektor Frank Delißen von der Regierung von Mittelfranken. Die Glückwünsche der Evangelischen Schulstiftung Bayern überbrachte Manfred Roß und Dr. Sigrid Christeiner vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Fachakademien verhehlte eines nicht: „Wir sind neidisch auf die Gunzenhäuser Fachakademie.“
Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel von der Evangelischen Hochschule Nürnberg („Die pädagogische Qualität ist messbar an den Einrichtungen“) wandte sich entschieden gegen eine Verkürzung der Ausbildungszeit der Erzieherinnen.
Der Altmühl-Bote wird über die Einweihungsfeier in seiner Dienstag-Ausgabe noch ausführlich in Wort und Bild berichten.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.
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