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Gebackene Genüsse in Leidendorf

Brotbackfest war auch in diesem Jahr sehr gut besucht - 29.08.2017 06:25 Uhr

Hinein mit dem Blech in den Ofen: Johann Nagengast backt seit vielen Jahren den berühmten „Hitzblooz“ für die Gäste des Leidendorfer Brotbackfests. © Margit Schachameyer


Das Leidenbacher Brotbackfest, eine Veranstaltung des Heimatvereins Weidenbach-Triesdorf, wurde heuer in der 34. Auflage gefeiert. Für die neue Vereinsvorsitzende Anne Albrecht und ihre Stellvertreterin Andrea Lau war es das erste Brotbackfest an der Vereinsspitze. Die beiden konnten sich wie all die Jahre vorher Christine Weitnauer auf ihr bewährtes, zuverlässiges und fleißiges Team verlassen. Die ehemalige Vorsitzende freute sich, dieses Mal nur Helferin zu sein und das Brotbackfest so völlig entspannt mitmachen zu können.

Hier bereiteten die fleißigen Helferinnen die Brotschnitten vorbereitet. Stolze 72 Laibe wurden verarbeitet. © Margit Schachameyer


Schon ab 11 Uhr standen die Hungrigen geduldig Schlange nach dem "Hitzblooz", der zu Hunderten über den Tisch ging. Darüber hinaus wurden 72 Brotlaibe zu deftigen Schinken-, Schmalz-, Schnittlauch- und Käsebroten verarbeitet und verkauft. Am einen Ort wurden die Brote geschmiert und belegt, am anderen der "Hitzblooz". Letzterer landete danach blechweise bei Johann Nagengast und Günter Ebersberger. Als "Hitzblooz"-Bäcker bedienten die beiden auf der einen Seite die Umluftöfen und auf der anderen die Kunden.

Thomas Reinhardt zeichnete erstmals für das Kinderbacken am Backhaus der Familie Scherb verantwortlich, wo schon morgens um sieben Uhr angeschürt worden war, damit der Ofen zu gegebener Zeit für das Kinderprogramm die richtige Temperatur hatte. Die Kinder durften dort Figuren aus Teig formen, die dann gebacken und mit nach Hause gegeben oder gleich verspeist wurden. Überall waren die Vereinsmitglieder und auch der Vereinsnachwuchs im Einsatz, um dem Gästeansturm gerecht zu werden. Nachmittags spielte die Weidenbacher Blasmusik, ebenfalls eine Sparte des Heimatvereins, auf, um die Gäste musikalisch zu unterhalten.

Am Nachmittag wartete zudem ein reichhaltiges Kuchenbüfett auf die Kaffeetrinker. "Wir haben einige Kuchenbäckerinnen hinzubekommen", freute sich Anne Albrecht. Außerdem falle die Zwetschgenernte in diesem Jahr eher bescheiden aus, hieß es, sodass auch andere Kuchensorten gerne genommen wurden.

  

MARGIT SCHACHAMEYER E-Mail

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