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Gespräch mit VGN

Landrat will am Thema Bahnlinien-Reaktivierung dran bleiben - 16.08.2012 15:53 Uhr

Am Mittwoch, 31. Oktober, wird ab 9 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wassertrüdingen darüber gesprochen. Teilnehmen werden unter anderem der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel, der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig, die Bürgermeister Günther Babel (Wassertrüdingen) und Joachim Federschmidt (Gunzenhausen), Hans-Dieter Niederprüm vom Seenland-Tourismusverband sowie Vertreter des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN).

Bekanntlich wurden am 2. August in Ansbach die Machbarkeitsstudie und die Potenzialanalyse für eine Reaktivierung der „Hesselbergbahn“ vorgestellt. Die Chancen für Dombühl–Dinkelsbühl stehen sehr gut, die für Gunzenhausen–Wassertrüdingen schlecht, weil dort die Untergrenze von täglich mindestens 1000 Fahrgästen proTag knapp verfehlt würde, so die Prognose.
Wägemann betont: „Wie bereits im kleinen Kreis am 2. August besprochen, müssen wir Betroffenen aus der Region, die sich seit Jahren mit der Thematik beschäftigen, mit dem VGN als Ersteller der Fahrgastpotenzialprognose direkt abklären, ob unsere Argumente und Fakten entsprechend in der Prognose enthalten sind und inwieweit wir es schaffen, dass diese Prog­nose dann tatsächlich die geforderten und von uns gewünschten 1000 Fahrgäste am Tag ergibt.“

Es sei zwar bedauerlich, dass das Gespräch erst am 31. Oktober und damit spät stattfindet, doch sei vorher leider kein gemeinsamer Termin möglich gewesen. Die Terminfrage sei sicherlich nicht entscheidend, inhaltlich müsse man sich jetzt gut positionieren. Wägemann wundert sich allerdings noch immer, dass am 2. August in Ansbach alle betroffenen Kommunen vertreten waren, nicht aber die Stadt Gunzenhausen.

Für wenig hilfreich hält der Weißenburg-Gunzenhäuser Landrat den jüngsten Brief der SPD-Landtagsabgeordneten Christa Naaß an Wirtschaftsminister Zeil. Dieses Schreiben möge vielleicht pressemäßig öffentlichkeitswirksam und aus parteipolitischen Gründen interessant sein, in der Sache bringe es aber niemanden einen Schritt weiter. 

Wolfgang Dressler

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