Montag, 24.09.2018

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Marco Fetz nur mal kurz ausgebremst

Yamaha-Pilot muss sich in Schleiz erstmals geschlagen geben, schlägt aber zurück - 03.08.2018 18:19 Uhr

Auf seiner Lieblingsstrecke, dem Schleizer Dreieck, musste sich Marco Fetz erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Die Antwort folgte aber prompt. © Foto: Sportfoto Wiessmann


Der Kurs auf dem Schleizer Dreieck gehört zu den Lieblingsstrecken von Marco Fetz im Rennkalender. Die Anfahrt ist zudem relativ kurz, weshalb sich auch immer wieder Fans mit auf den Weg in den Süden Thüringens machen. Im Jahr 2018 machten allerdings den Fahrern die Temperaturen von weit über 30 Grad zu schaffen.

Nach den freien Trainings am Freitag ging es am Samstag in die Qualifikation für die beiden Rennen am Sonntag. Die Zeiten in den Qualis bescherten Fetz Startplatz drei im ersten Lauf hinter seinen Konkurrenten Moritz Jenkner und Stefan Ströhlein. Im Rennen selbst erwischte Fetz einen guten Start, zog an Ströhlein vorbei und setzte sich hinter Jenkner. Allerdings wurde das Rennen wegen eines Sturzes unterbrochen, beim Reststart wurde nach der Reihenfolge vor dem Abbruch aufgestellt. Fetz zog an Jenkner vorbei und erarbeitete sich einen Vorsprung von drei Sekunden. Doch zwei Runden vor Schluss glückte Jenkner die Revanche, Fetz blieb aber am Hinterrad seines Kontrahenten und überholte seinerseits. Ein Rutscher am Hinterrad beim Beschleunigen brachte den Kleinbreitenbronner dann aber endgültig ins Hintertreffen und er musste sich nach vier Siegen in Zolder und Oschersleben erstmals in dieser Saison mit Rang zwei zufrieden geben.

Dennoch waren der Yamaha-Pilot und sein Team um Vater Günter Fetz nicht unzufrieden, die nächsten Punkte in der Meisterschaftswertung waren schließlich auf dem Konto. "Ich war überglücklich mit dem zweiten Platz, da wir trotz der Hitze sehr schnelle, konstante Zeiten gefahren sind", sagte Fetz.

Zumal es im zweiten Rennen nahezu optimal lief für Marco Fetz. Der 18-Jährige erwischte einen glänzenden Start und gab die errungene Führung bis zum Ende nicht mehr her – der fünfte Sieg im sechsten Saisonrennen war perfekt. Bei beiden Läufen stand übrigens Gesamtplatz zehn in der Wertung mit den Fahrern der Klasse Supersport 600 zu Buche.

"Vielen Dank an meine Sponsoren, und alle Zuschauer, die uns an diesem Wochenende in Schleiz die Daumen gedrückt haben", sagte ein freudestrahlender Marco Fetz, der die Meisterschaft der Superstock 600-Klasse damit nach wie vor anführt. Die Serie gastiert vom 24. bis 26. August auf dem Lausitzring, es folgen noch zwei weitere im September im niederländischen Assen und zum Abschluss auf dem Hockenheimring.  

MATHIAS HOCHREUTHER E-Mail

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