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Mit einem "Kracher" ins neue Bezirksligajahr

FV Dittenheim am Samstag um 15 Uhr beim TSV 1860 Weißenburg — Derby richtungsweisend für beide Teams - 04.03.2017 06:00 Uhr

300 Zuschauer sahen in Dittenheim ein 2:2 gegen den TSV 1860 Weißenburg, wo Philipp Unöder (links), Rene Prosiegel (Zweiter von rechts) und die FV-Kicker heute mit einem Sieg einen gelungenen Start hinlegen wollen. © Uwe Mühling


Während die Platzherren nach der langen Winterpause dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigen, könnte sich "Dittna" mit einem Erfolgserlebnis beim alten Rivalen weiter Richtung gesichertes Mittelfeld absetzen. Unabhängig von der sportlichen Brisanz steht allerdings auch jede Menge Prestige auf dem Spiel. Dass der Dorfverein aus dem Altmühltal aktuell als die fußballerische "Nummer 1" im Landkreis gehandelt wird, dürfte den ambitionierten Wülzburgern gehörig auf den Wecker gehen. Allein unter diesen Vorzeichen können sich die Zuschauer auf ein "heißes Match" gefasst machen.

Es versteht sich von selbst, dass die beiden FV-Coaches Reiner Eisenberger und Michael Seitz ihr Team genau auf diese "besondere Situation" vorbereitet haben: "Wir werden motiviert die Herausforderung annehmen und den Sechzigern entsprechend Paroli bieten". Grund zur Zuversicht haben die Dittenheimer vor allem im Rahmen ihres Trainingslagers in Istrien gesammelt. Vor Ort herrschten ideales Wetter sowie sehr gute Platzbedingungen. Weil auch die Unterbringung und Verpflegung keine Wünsche offen ließen und ebenso der kameradschaftliche Aspekt nicht zu kurz kam, konnte der FV-Tross nach fünf Tagen zufrieden und mit vielen wichtigen Erkenntnissen die Rückreise antreten.

Insgesamt waren 16 Akteure dabei, die beim freundschaftlichen Vergleich mit dem österreichischen Viertligisten Atus Ferlach (4:4) allesamt zum Einsatz kamen. Ein weiteres Testspiel absolvierte der FVD in Ansbach auf ungewohntem Kunstrasen beim Ligakonkurrenten ESV. Dem respektablen 1:1 bei den starken Eybern folgte ein 1:0-Achtungserfolg beim Zweiten der Bezirksliga 1, SG Nürnberg/Fürth. Kein Wunder, dass die Vorbereitungsphase ein ziemlich positives Fazit im Dittenheimer Lager nach sich zog. Dies ist in den letzten Jahren nicht immer so gewesen.

Dennoch warnt das Trainerduo vor dem heutigen Auftakt in Weißenburg vor allzu großer Euphorie: "Die Sechziger werden alles daransetzen, um diese richtungsweisende Partie zu gewinnen". Noch dazu, weil sich der TSV mit der Verpflichtung von Mario Swierkot vom SV Seligenporten im offensiven Bereich personell noch verstärken konnte. Für den FVD besteht also keinerlei Anlass, den Gegner irgendwie auf die leichte Schulter zu nehmen. "Nur über Leidenschaft, Kampf und Laufbereitschaft ist etwas zu holen", lautet die klare Vorgabe der beiden Übungsleiter. Nicht zur Umsetzung beitragen kann der aus persönlichen Gründen verhinderte Thomas Selz, dafür verstärkt der vom TSV in der Winterpause zum FVD gestoßene Daniel Meyer den Kader.

FV Dittenheim: Ballenberger, Gulden, Stengel, Hausleider, Jon. Kipfmüller, F. Pilney, Oberhauser, Minnameier, Unöder, Hüttmeyer, M. Kamm, R. Prosiegel, S. Meyer, Schwab, T. Linsenmeier. 

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