16°

Dienstag, 17.07.2018

|

Ornbau: Arbeitskreis für den Mercedesstern

Heckflossenfreunde wollen schmückende Folie für Wasserturm - 26.12.2017 10:20 Uhr

Die Ornbauer Heckflossenfreunde haben an ihrer Vereinsscheune eine schmückende Folie angebracht. © Petra Mai


So ging es unter anderem um einen Arbeitskreis, der sich mit einem Museum rund um den Mercedesstern des Vereins der Heckflossenfreunde beschäftigen soll. Der Verein nennt den Stern, der sich einst auf dem Bonn-Center drehte, sein eigen.

Ein Architekturprofessor der Straßburger Universität will nun mit seinen Studenten Entwürfe für ein mögliches Museum erarbeiten, in dessen Zentrum eben dieser Stern stehen soll. Aus Ornbau wiederum soll ein Arbeitskreis diesen Prozess begleiten. Ihm werden Bürgermeister Baum, die Stadtratsmitglieder Melanie Gatterer und Tom Gramer sowie eine mögliche spätere Anwohnerin angehören. Im Stadtrat stellte der Bürgermeister dazu jedoch noch einmal klar: Auch wenn es eine Arbeitsgruppe gebe, bleibe die letztendliche Entscheidung doch Sache des Ratsgremiums.

Ebenfalls vom Verein der Heckflossenfreunde stammt die Idee, den Ornbauer Wasserturm mit einem Kunstwerk zu verzieren. Allerdings zeigte sich schnell, dass es im Stadtrat nicht klar war, ob es sich tatsächlich um Kunst oder lediglich um eine Werbefolie für den Fasching handeln sollte.

Deshalb votierten die Ratsmitglieder erst einmal mit einem grundsätzlichen Ja und verbanden dies mit Bedingungen. So muss zunächst geklärt werden, ob die Maßnahme dauerhaft oder vorübergehend ist. Sie soll zudem dem Stadtrat erläutert werden. Außerdem muss sichergestellt sein, dass durch die Folie keine Schäden an dem städtischen Gebäude entstehen.

Weiter ging es um die Erneuerung des Basteistegs. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass dessen Tragekonstruktion in Ordnung ist, sie sollte lediglich gereinigt werden. Erneuert werden müssen unter anderem die Holzbohlen und das Geländer, das in diesem Zug erhöht wird. Um Brückenteile vor Witterungseinflüssen und Nässe zu schützen, sollen dort, wo es sinnvoll ist, Titan-Zink-Verblechungen erfolgen. Dies alles würde nach einem ersten Kostenangebot rund 13 000 Euro kosten.

Der Stadtrat beschloss, die Maßnahme in den kommenden Haushalt aufzunehmen, zu gegebener Zeit soll noch einmal darüber diskutiert werden. In der jetzigen Sitzung ging es auch um mögliche Alternativen. So wurde zum Beispiel vorgeschlagen, für die Verblechungen lieber Edelstahl und statt Holz lieber Recyclingkunststoff zu verwenden.

Am Ende dankte Bürgermeister Baum den Stadträten und Mitarbeitern in der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. Im vergangenen Jahr seien viele Maßnahmen abgeschlossen und vorbereitet worden, so Baum. Als besonders wegweisende Entscheidungen bezeichnete er dabei das geplante Seniorenzentrum und den Mercedesstern. Dies seien Projekte, die Ornbau voranbringen. 

Petra Mai E-Mail

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Ornbau, Ornbau