Mittwoch, 21.11.2018

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Wolframs-Eschenbach zieht Bilanz

2017 lief für die Stadt gut — Wohnmobilstellplatz ist ein Aushängeschild - 27.12.2017 18:27 Uhr

Beim diesjährigen Oldie-Town-Festival passte einfach alles. Die Gäste „stürmten“ die Stadt Wolframs-Eschenbach. © Horst Kuhn


Aktuell sind in der Wolframstadt 3110 Bürger mit Erstwohnsitz gemeldet. 25 Ehen wurden heuer geschlossen und 38 Kinder geboren – Zahlen, die dem Bürgermeister sehr gefallen.

"Sehr erfreulich" fand er aber auch erneut die Situation rund um den Wohnmobilstellplatz "Münsterblick" an der Waizendorfer Straße mit seinen 24 Stellplätzen. Auf einem Internetportal hat er unter bundesweit 2360 Stellplätzen immer noch Platz eins der Beliebtheitsskala der Camper belegt. Das erkläre wohl auch, warum es im vergangenen Jahr 6041 Übernachtungen gab, was weit über dem Landesdurchschnitt liege, so Dörr.

Laut Belegungsstatistik hatte 2016 die Zahl der Wohnmobilankünfte insgesamt bei 2746 gelegen. Der stärkste Monat war der Mai (466 Ankünfte) dicht gefolgt vom August (460). Der Januar bildete mit 24 Ankünften das Schlusslicht. Das gleiche Bild spiegelt sich in den Übernachtungszahlen wider: Im Mai waren es 1025, im August 1012 und im Januar 53.

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Bürgermeister an die vielen Projekte und Veranstaltungen in der Stadt. Angefangen von der Eröffnung der generalsanierten "Alten Vogtei" über den Verkauf von 19 Bauplätzen bis hin zur neuen Kindergartengruppe, der Abwasserbeseitigung, dem Beitritt der Lichtenauer und Sachsener Mittelschulen zum Wolframs-Eschenbacher Schulverband oder dem Breitbandausbau: Die Palette war groß.

Daneben hatte es laut Dörr noch viele gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte gegeben, wie zum Beispiel die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Anton Seitz, den Bürgerempfang, das Neujahrskonzert, die Veranstaltungen rund um das Jubiläum "100 Jahre Wolframs-Eschenbach" oder das Oldie-Town-Festival. Das sei "wahnsinnig gut besucht" gewesen, man sei fast an die Grenzen gekommen, so der Bürgermeister. In Zukunft solle das Festival im zweijährigen Wechsel mit dem Sommertheater stattfinden.

Insgesamt sei 2017 ein "sehr arbeitsintensives, schwieriges, aber auch sehr erfolgreiches Jahr" gewesen, so das Fazit von Dörr. Er dankte dem Stadtrat, allen Ehrenamtlichen und den Mitarbeitern in der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. Diesen Dank gab sein Stellvertreter Johann Schlackl an den Bürgermeister zurück. Es sei in der Tat eine "Unmenge an Arbeit" gewesen, die unter schweren personellen Bedingungen habe geleistet werden müssen. 

Petra Mai E-Mail

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