Donnerstag, 15.11.2018

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Asphalt für Kreisel in Herzogenaurach

Bau am Olympiaring geht in die Endphase - 10.09.2018 14:57 Uhr

Am Freitag wurde an dem Kreisverkehr mit Hochdruck asphaltiert. Hier bringen die Mitarbeiter der Neumarkter Firma Max Bögl auf dem südöstlichen Kreisbogen die bitumierte Tragschicht ein. © Foto: Rainer Groh


Wie das Landratsamt – der Kreis ist Baulastträger bei dem letztlich von der Firma adidas finanzierten Projekt — auf Anfrage mitteilt, wird die Baustellenampel verlegt. Der Autoverkehr wird — auf frischem Asphalt — auf der Südostseite des Kreisels einspurig durch die Baustelle geführt.

Gegenüber, auf der Seite der Herzogenauracher Mülldeponie, wird dann die Straße neu aufgebaut — auch das Stück Verbindung auf städtischem Grund zum Deponieeingang, das bekanntlich künftig mehr "Stauraum" für die Autos wartender Müllanlieferer bietet.

Die oberste Asphaltschicht auf den ersten fünfstrahligen Kreisverkehr im Landkreis kommt dann in einem Zug auf das gesamte, 48 Meter im Durchmesser messende Bauwerk, an dem seit März gearbeitet wird. Dies, so heißt es im Landratsamt, macht eine Vollsperre des Kreisels, sprich der Kreisstraße 14 zwischen der Zeppelinstraße und Haundorf nötig. Wann dies sein wird, sei noch nicht ganz sicher.

In der "Sperrzeit" werden die Autos von Haundorf aus über die Kreisstraße 25 Richtung Niederndorf bis zum Hans-Ort-Ring umgeleitet — in beiden Fahrtrichtungen.

Wie zu erfahren war, ist um die Mitte des Oktobers die Einweihung des Kreisels und auch des gleichzeitig vonstatten gehenden Durchbaus des Olympiarings nach Osten bis zur Kreisstraße 25 vorgesehen — letzteres eine städtische Maßnahme. Bekanntlich wird dann auch die adidas World of Sport eine neue, östliche Ausrichtung bekommen, das neue Bürogebäude "Arena" auch bezogen werden. Herzogenaurach und adidas haben all diese Baumaßnahmen, in einem städtebaulichen Vertrag geregelt, die Stadt vertritt diesen wiederum gegenüber dem Landkreis.  

rg

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