Donnerstag, 15.11.2018

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Auf den Erfolg gegen Weiden folgt in Rosenheim ein Dämpfer für HEC

Gegen überlegene Star Bulls glatt 0:4 verloren — Je zwei schnelle Tore der Hausherren in Drittel eins und zwei — Schadensbegrenzung im Finale - 02.11.2018 21:50 Uhr

Mit dem Körper zwischen gegner und Puck: Ales Kreuzer (r.) in Aktion beim Heimspiel gegen Weiden. © Foto: Hollfelder


Englische Woche für die Alligators: Gleich dreimal muss der Höchstadter EC in dieser Woche aufs Eis. Was am Mittwochabend mit einem 4:2 auf eigenem Eis gegen die Blue Devils aus Weiden begann, bekam gestern Abend in Rosenheim einen Dämpfer: 0:4 unterlagen die Alligators den klar überlegenen Star Bulls.

In der oberbayerischen Arena konnten die Alligators gegen die favorisierten Hausherren das Spiel in der Anfangsphase offengestelten. Dies, obwohl man mit einem reduzierten Kader hatte nach Oberbayern reisen müssen: Lukas Fröhlich und Max Otte waren erkrankt. Und in der 10. Spielminute verletzte sich André Lenk auch noch so heftig, dass er aus dem Spiel genommen werden musste. So zeigten die Starbulls schnell, dass sie dieses Spiel daheim nicht aus der Hand geben wollten. Sie hatten Philipp Schniersteion schon wiederholt beschäftigt, als nach fünf Minuten die erste nennenswerte HEC-Chance zustande kam. Genau nach elf Minuten und 28 Sekunden dann landete der Puck zum ersten Mal in den Maschen von Schniersteins Gehäuse. Dusan Frosch schoss auf Vorlage von Andreas Novak das 1:0.

Eineinhalb Minuten später folgte der zweite Rosenheimer Treffer. Diesmal aus dem Powerplay in HEC-Unterzahl. Der Puck kam von Dusan Frosch auf Vitezslav Bilek, dann auf Daniel Bacheli, der ihn versenkte.

Mit dieser verdienten Rosenheimer Führung ging es in die erste Pause. Gute Versuche von Nedved und Kreuzer, den Rückstand zu verkürzen, waren am Rosenheimer Torwart gescheitert.

Die Hausherren starteten in den zweiten Durchgang, wie sie den ersten beendet hatten: überlegen. Es dauerte fünf Minuten, bis sich die Höchstadter die erste Chance in diesem Durchgang erarbeitet hatten.

In der dritten Minute dieses Durchgangs musste Philipp Schnierstein erneut hinter sich greifen. Auf Vorlage von Robin Slanina und Christoph Echtler hatte Chase Witala zum 3:0 erhöht. Der Höchstadter Goalie musste in diesem Drittel kurz vom Eis. Es hatte offenbar ein Problem mit seiner ausrüstung gegeben, so dass Nicola Henseleit zu einem Kurzzeit-Einsatz kam.

Nach 31:18 Minuten des Spiels traf es den zurückgekehrten Torhüter erneut. Daniel Bucheli markierte mit dem 4:0 seinen zweiten Treffer, noch dazu während einer Unterzahl der Star Bulls. Vorlagengeber war Dusan Frosch.

Die Alligators begehrten jetzt auf. In den letzten Minuten des zweiten Durchgangs drückten sie , kamen durch Aab und Petrak zu Chancen. Freilich erfolglos. Lukas Lenk beendete das Drittel mit einem schönen Alleingang, kam aber nicht mehr dazu, vor der Sirene Vitalij Aab zu bedienen.

Das Schlussdrittel spielte der HEC dann ganz mit Nicola Henseleit im Tor. Die Gastgeber waren weiterhin das überlegene Team, der HEC redlich bemüht um Schadensbegrenzung. Man wollte das Beste aus diesem Spiel herausholen, hielt tapfer dagegen und tatsächlich 20 Minuten lang das eigene Tor sauber. Es blieb beim 4:0.

Den Frust von Rosenheim können sich die Alligators am Sonntag daheim von der Seele spielen. Der EV Landshut kommt. Bully ist um 18 Uhr. 

cah/rg/alep

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