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Donnerstag, 20.09.2018

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Bodenuntersuchungen in Hannberg gehen weiter

Im Zuge des Autobahnausbaus der A3 graben jetzt die Archäologen - 12.05.2018 14:57 Uhr

Grabungen bei Hannberg, hier die Techniker Michaela Ion und Daniel Ion (hinten im Bagger). © Foto: Matthias Kronau


Nahe der Autobahnbrücke bei Hannberg Richtung Röhrach gibt es seit einigen Monaten eine solche „Vermutungsfläche“ des Landesamtes für Denkmalpflege. In den vergangen Wochen war es allerdings viel zu nass. „Doch jetzt geht es weiter“, sagte Grabungsleiter Christian Falb von der beauftragten Firma Archbau aus Augsburg.

Zusammen mit den Technikern Michaela Ion und Daniel Ion werden insgesamt fünf Geländeschnitte untersucht. Dazu wurde bereits die oberste Bodenschicht abgetragen, um dorthin zu gelangen, wo der Traktorpflug nicht ohnehin schon alles zerstört hat und man archäologisch quasi in einer tieferen Zeitschicht gräbt. Immerhin: Ein paar Tonscherben sind schon gefunden worden und auch Bodenverfärbungen, die auf Holzbaufundamente hinweisen. Eine genaue Auswertung steht aber noch aus.

Grabungsleiter Christian Falb zeigt einige Tonscherben. © Foto: Matthias Kronau


An mehreren Stellen entlang der Trasse von Erlangen bis Biebelried wird gegraben, unter anderem auch in Gremsdorf. 

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