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Ein Grenzerlebnis

Viele Politiker beim „Drei-Franken-Treffen“ - 19.05.2012 10:00 Uhr

Promi-Auftrieb am Drei-Franken-Stein: Innenminister Herrmann, Staatssekretär Eck, Bundestagsabgeordneter Silberhorn und der frühere Bundesminister Glos (v.l.).

Promi-Auftrieb am Drei-Franken-Stein: Innenminister Herrmann, Staatssekretär Eck, Bundestagsabgeordneter Silberhorn und der frühere Bundesminister Glos (v.l.). © Spörlein


Herrmann sorgte für Aufsehen und Interesse, weil ihn nach dem zuvor geschehen Unfall mit einem umgestürzten Bagger niemand am Drei-Franken-Stein mehr erwartet hatte. Der Vorgabe der drei CSU-Ortsverbände, nach der die Landes-, Bundes- und Europapolitiker von den drei verschiedenen Seiten her hinauf laufen sollen, musste Herrmann mit einem geschienten Bein aber nicht folgen. „Nicht so wild“, attestierte er im kurzen Gespräch mit dieser Zeitung, das sei nicht gebrochen, nur geprellt.

Herrmann ist als Vertreter Mittelfrankens Stammgast beim Drei-Franken-Treffen der CSU und muss sich stets den Weg durch die Menschenmassen hin zum Obelisk bahnen und war angesichts der Bemühungen der drei Gemeinden, den Platz hoch über Heuchelheim attraktiver zu gestalten, richtig beeindruckt.

Jüngst trafen sich an dieser markanten Stelle Frankens, die über einen etwa ein Kilometer langen Flurbereinigungsweg zu erreichen ist, die Bezirksräte aus Mittelfranken und übergaben dem Burghaslacher Bürgermeister Hermann Wehr symbolisch 1000 Euro für die noch fehlenden drei Pavillons, die zusammen 90000 Euro kosten sollen.

Die Landkreise Bamberg, Neustadt/Aisch-Bad-Windsheim und Kitzingen und die drei Bezirke sollten diese Geste als Aufruf betrachten und auch etwas für die Gestaltung des Drei-Franken-Steins geben, hieß es damals.

Nun mussten Herrmann und der ehemalige Bundesminister Michael Glos beim Drei-Franken-Stein nichts mehr missen. Selbst Strom für das Mikrofon wurde neben Verbundsteinen verlegt. Nur ein „Dixi-WC“ für etwa 400 Menschen war bei diesem Treffen sichtlich zu wenig.

Ansonsten war das Ganze stimmig, was auch der Schlüsselfelder CSU-Ortsvorsitzende Johannes Krapp bestätigte. Die Geiselwinder Bäckerei Müller schleppte einen mobilen Verkaufsstand zum sauber hergerichteten Drei-Franken-Stein, der dort nach der Gebietsreform 1979 aufgestellt wurde. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Bläserklasse „Drei-Franken-Eck“. Dort, wo sich die Grenzen Mittelfrankens, Unterfrankens und Oberfrankens treffen, wurden am Donnerstag erstmals auch viele Motorradfahrer gesehen, die wohl weniger an Herrmann, Glos, dem Staatssekretär MdL Gerhard Eck, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn oder der Europaabgeordneten Anja Weisgerber interessiert waren, sondern eher an einer leckeren Brotzeit. Biker und Gäste hatten zudem Kaiserwetter „Man sieht sich im nächsten Jahr wieder“, hieß es. Dann stehen womöglich auch die „Franken-Pavillons“, wenn die Rufe der mittelfränkischen Bezirksräte endlich erhört werden. 

NIKO SPÖRLEIN

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