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Elektro-Ekstase beim "Open Beatz": 15.000 zappeln zum Auftakt

Sechs Bühnen und jede Menge Spaß beim Festival in Herzogenaurach - 20.07.2018 19:56 Uhr

Das hier ist nur gut ein Dutzend von etwa 15.000 Besuchern, die zum Auftakt des "Open Beatz" pilgerten. © Hans von Draminski


Dieses Festival hat Potenzial, denn es wächst und wächst und wächst: Durften die Tanzwütigen sich vor ein paar Jahren noch vor drei Bühnen tummeln, die mitten auf dem platten Land in der Herzogenauracher Peripherie aus dem Boden gestampft wurden, gleicht das Festivalgelände mittlerweile einer kleinen Stadt – mit Chillout-Area, Cocktail-Zelt, kleinem Markt für allerlei Merchandise-kram, einer Phalanx von Dixieklos und jeder Menge Parkplätze.

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Die braucht es auch, denn die Veranstalter rechnen an diesem Samstag mit gut 15.000 meist jungen Besucherinnen und Besuchern, die sich das besondere "Open Beatz"-Flair bei im Durchschnitt mehr als 180 Schlägen pro Minute geben und den Hochsommer bei 32 Grad im Schatten leicht bekleidet und tanzender Weise genießen.

DJs aus aller Herren Länder

Willig folgt die fröhliche Menge den Anweisungen der DJs aus aller Herren Länder, die auf insgesamt sechs unterschiedlich gestalteten und auch musikalisch differenten Bühnen ihren Animatorenjob absolvieren, die neuesten Hits aus den Dance- nud Popcharts ebenso wie Klassiker der Discogeschichte zielsicher ineinander beziehungsweise hintereinander mischen und dafür sorgen, dass der Beat nie abbricht. Besteht die Kunst beim "DJing" doch darin, die Menschen in Bewegung und damit bei Laune zu halten.

Und weil Tanzen dann doch nicht alles ist, gibt es auch noch Attraktionen wie ein Riesenrad, um das ausgedehnte Festival-Gelände von oben betrachten zu können und Fahrgeschäfte aus dem Volksfest-Fundus.

Ein paar schippern mit dem Tretboot über den Weiher, in dem Schwimmen streng verboten ist und wirken ziemlich entspannt, wenn sie zur Dauer-Geräuschkulisse ihre Runden auf dem Wasser drehen. Eine Woche vor Schulschluss haben in Poppenhof die Ferien schon begonnen, es herrscht lockeres Summer-Feeling und der Alltag ist für ein paar ausgelassene Stunden ganz weit weg. Am Ende sind alle schweißgebadet, ausgepowert – und sichtbar glücklich.

 

Hans von Draminski Springer-Redaktion E-Mail

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