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Enorme Entwicklung

Abschluss der Dorferneuerung wurde groß gefeiert - 30.06.2013 18:34 Uhr

Mitten im Dorfzentrum: der neue Brunnenstein, der auch den kirchlichen Segen erhielt. © Andrea Rudolph


Insgesamt wurden seit 1986 in Steppach, Unterköst und Stolzenroth weit über sechs Millionen Euro investiert, wobei ein Großteil in den öffentlichen Straßenbau floss. Doch daneben beteiligten sich auch viele Privatleute an der Verschönerung durch ehrenamtlichen Einsatz und Sanierung eigener Gebäude. Ohne das Engagement aller wäre das Ergebnis niemals so gut geworden, betonte Bürgermeister Hans Beck, der sich bei allen Mitwirkenden bedankte und von einer „enormen Entwicklung“ sprach, die bereits sein Vorgänger, Altbürgermeister und Ehrenbürger Erwin Ruhl, in Gang gesetzt habe.

Großes Lob zollte auch Werner Dallner, der örtliche Beauftragte der Teilnehmergemeinschaft, den Vertretern des Amts für Ländliche Entwicklung in Bamberg, insbesondere Helmuth Firsching. Ihm sei Steppach mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, meinte dieser als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft. „Darum geht es ja bei der Dorferneuerung: dass die Bewohner gerne in ihrem Ort leben und sich damit identifizieren.“ 

Er ging kurz auf die Maßnahmen vom Bau der Brücke über den Stöckleinsbach über die Sanierungen der Fröschgasse und der Staatstraßen bis zur Neugestaltung der Molkereigasse und dem Merksplatz ein und bedankte sich auch bei den Mädchen und Jungen vom Kindergarten „Arche Noah“ für ihre Reime zur Dorferneuerung – später sangen sie noch das Lied „Steppach ist spitze“.

Es habe auch einige Diskussionen gegeben, beispielsweise um den Bau des Gehsteigs von der Bushaltestelle zum Heinershof in Stolzenroth. Dieser werde komplett von der Firma Sickmüller übernommen, verkündete der Bürgermeister. „Den Anwohnern entstehen keine Kosten.“

Auch Werner Dallner sprach einige kritische Dinge an und nannte Ziele, die leider nicht erreicht wurden. Er grübelte gemeinsam mit den Mitgliedern der Gemeinschaft über viele Pläne und Wünsche. Zum Dank überreichten ihm die Kollegen drei Steinkugeln.

Die Vorstandsmitglieder bekamen vom Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Oberfranken, Anton Hepple, Urkunden überreicht:  Werner Dallner, Werner Hofmann, Heinz Reicheneder, Luise Hack, Hans Schmidt, Walter Schering, Bärbel Glaas, Helmut Stirnweiß und Manfred Dallner.  Schließlich gratulierten auch der stellvertretende Landrat Georg Bogensperger und Staatssekretärin Melanie Hummel.

Werner Dallner dankte den Sponsoren, insbesondere der örtlichen Firma Weikert & Maier für die Bereitstellung des Gedenk- und des Brunnensteines, die feierlich enthüllt und von den Pfarrern Angelika Steinbauer und Wolfgang Eßel gesegnet wurden.

Georg Mönius von der Raiffeisenbank Ebrachgrund überreichte einen 1000-Euro-Scheck für zusätzliche Beleuchtung der Molkereigasse. Die Tauglichkeit als Festmeile stellte die sanierte Straße gleich unter Beweis: Viele Gäste nahmen an den Aktionen örtlicher Vereine teil oder tummelten sich bei den Informationsständen örtlicher Unternehmen oder Institutionen wie der Gemeindebücherei. Auf großes Interesse stießen die Tafeln mit Fotos: Steppach vor und nach der Dorferneuerung, die Werner Dallner in zwei Bildbänden als umfassende Ortsgeschichte dokumentierte. 

anu

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