19°

Freitag, 21.09.2018

|

zum Thema

Franken-Tatort: Dagmar Manzel mag den Aischgrund

Schauspielerin schwärmt nach Drehtag bei Gremsdorf von Weite und Weihern - 11.04.2018 12:00 Uhr

Eine Szene aus dem Frankentatort, gedreht bei Gremsdorf: Dagmar Manzel (links) sucht als Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn mit ihren Kollegen Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) nach Informationen zu den beiden Toten.Foto: BR/Hager Moss Film GmbH/Felix Cramer


Frau Manzel, als Sie und das Filmteam auf dem Parkplatz der Behinderten-Einrichtung der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf stationiert waren, haben sie für viel Freude gesorgt. Vor allem die Film-Polizeiautos haben die Bewohner fasziniert. Was haben Sie davon mitbekommen?

Dagmar Manzel: Leider nicht viel, denn es war ein dramatischer Drehtag und wir waren alle sehr beschäftigt mit der Arbeit. Morgens um 7 Uhr sind wir gleich zum Set gefahren. Aber aus der Gegend ist mir besonders die Weite in Erinnerung geblieben - faszinierend. Das Haus zwischen Buch und Gremsdorf hat auch wirklich eine irre Lage. Die Weiher und die vielen Vögel haben sich mir eingeprägt. Und der Himmel an diesem Tag wirkte wirklich dramatisch. Das hat natürlich zur Szene gepasst.

Sie haben aber nicht im Aischgrund übernachtet. Abends ging es zurück nach Nürnberg...

Manzel: ... genau, deswegen habe ich die Freizeit auch dort verbracht. Das mache ich immer so. Wenn ich in Nürnberg bin und frei habe, dann gehe ich gerne einfach ganz entspannt spazieren, zu den Springbrunnen. Und zur Hasenskulptur unterhalb der Burg, die mag ich besonders. Unser Dreh war im Oktober, da habe ich mich natürlich mit Lebkuchen-Vorräten eingedeckt – auch für meine Familie.

Der Doppelmord ist der Ausgangspunkt für Ermittlungen, die Kommissarin Paula Ringelhahn emotional sehr mitnehmen. Inwiefern war das beim Spielen eine besondere Herausforderung?

Manzel: Ich bin sehr froh, dass die Kommissarin verschiedene Facetten zeigen kann. Der Zuschauer lernt sie immer wieder neu kennen. Wir drehen ja gerade in Bayreuth den fünften Franken-Tatort mit dem Arbeitstitel "Ein Tag wie jeder andere". Da wird sie schon wieder ganz anders sein. So macht mein Beruf richtig Spaß.

Sie sind ja nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern spielen auch Theater und singen. Was sind Ihre nächsten Projekte?

Manzel: Ach, ich bin sehr gut ausgelastet. In der Erkältungszeit muss ich immer besonders auf meine Stimme achten, damit ich sie voll einsetzen kann, wenn ich auf der Bühne singe. Meine Aufführungen an der Komischen Oper Berlin gehen weiter, außerdem drehe ich fürs Fernsehen einen Dreiteiler und spiele, unter anderem am Deutschen Theater.

Am Sonntag, 15. April 2018, strahlt Das Erste um 20.15 Uhr den vierten Tatort aus Franken "Ich töte niemand" aus.  

Claudia Freilinger Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach/Höchstadt E-Mail

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Höchstadt, Gremsdorf