Donnerstag, 15.11.2018

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Gremsdorf: Mit Mut Visionen nachgehen

Abschlussfeier für 29 Heilerziehungspfleger und sechs -pflegehelfer — Zuversichtlich die Dinge angehen - 31.07.2018 15:22 Uhr

Der Oberkurs wird verabschiedet: Pater Prior Bernhard Binder (4. v. l.) und Schulleiter Andreas Keidel (M.) gab Tipps für den weiteren Berufsweg. © Foto: Salomon


Seelsorger Peter Jankowetz betonte dabei, dass sich die Studierenden während ihrer Ausbildung einen "guten Grund" geschaffen hätten, auf den sie nun aufbauen könnten. "Ihr habt geplant, zusammengearbeitet, die einzelnen Arbeitsschritte nach und nach verrichtet und seid mit diversen Schwierigkeiten zurechtgekommen." Nun sei das Fundament für ein weiteres Berufsleben entstanden.

Ein wichtiger Motivationsgrund für die Ausbildung sei sicherlich auch die Absicht gewesen, die Welt ein wenig lebens- und liebenswerter zu machen, lobte Peter Jankowetz die Absolventen. Im Namen der Geschäftsleitung gratulierte Ute Häußer, Fachdienstleiterin, zum erfolgreichen Abschluss. Sie forderte die Schulabsolventen dazu auf, auch Visionen und Träumen nachzugehen. Denn nur wenn man etwas mit Begeisterung tue, dann könne man Außergewöhnliches leisten.

Der Vertreter der Barmherzigen Brüder, Prior Bernhard Binder, hob den besonderen Stellenwert des Berufs Heilerziehungspfleger hervor und ermutigte die Schulabgänger, "mit Kopf, Herz und Händen" vorzugehen. Schulleiter Andreas Keidel verwendete das Besteigen eines Berges als Metapher für das, was die Studierenden in den Ausbildungsjahren geleistet haben. Der letzte steile Anstieg sei nun auch noch geschafft. Jetzt könne der Blick in die Ferne schweifen. Klarer erkennbar seien nun viele berufliche Möglichkeiten und Perspektiven.

Keidel lobte auch seine Lehrerkollegen, die als eine Art Bergführer die jungen Menschen zum Ausbildungsgipfel begleitet hätten. Gerade zum Berufsbild Heilerziehungspfleger gehöre die Integration. Für diese große gesellschaftliche Herausforderung "benötigen sie Mut". Direkt an die Absolventen gewandt, forderte er sie auf, "zuversichtlich und nicht ängstlich verzagt" die Dinge anzugehen, die zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen nötig sind.

Die Schülervertreterinnen Michaela Busch, Sophie Lerner und Nadine Rottner wiesen in ihrer Abschlussrede darauf hin, dass das Kapitel Schule zwar abgeschlossen sei, ein neues Kapitel jetzt jedoch anfange, eines, das "noch nicht geschrieben ist". Die Augustinus-Schule hätte wohl Feder und Tinte geliefert, "das Buch muss nun aber jeder von uns selber schreiben". Und es werden wohl viele verschiedene Geschichten entstehen, "denn wir alle haben unterschiedliche Pläne für die Zukunft".

Als Notenbeste des Oberkurses wurden Julia Nendel, Madeleine Tiefel und Andrea Friedrich ausgezeichnet. Aus dem Helferkurs wurden geehrt: Nadja Wahner, Mario Murk, Petra Roberts und Wolfgang Emmert. 

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