Donnerstag, 15.11.2018

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Herzogenaurach: Endspurt am INA-Ring

Alle Versorgungsleitungen und die Straße wurden saniert - 30.08.2018 17:54 Uhr

Der Graben wird geschlossen am INA-Ring. Noch vor Jahreswechsel soll auch die Straße mindestens eine Tragschicht haben. Christian Siebenhaar, Gerhard Merkel, Renate Schroff und Dietmar Klenk (v. l.) beim Baustellentermin. © Foto: Linke


Noch heuer bzw., wenn der Winter dies mit frühem Frost verhindert, spätestens im Frühjahr kommt dann die oberste Asphaltschicht dazu und die Straße ist komplett runderneuert. Dies hat sich auch zweite Bürgermeisterin Renate Schroff bei einem Pressetermin zum Baustellen-Endspurt von Wilhelm Kleinlein, dem Herzogenauracher "Statthalter" der Ebensfelder Baufirma Raab, und von Christian Siebenhaar vom Büro GBI, das Planung und Bauaufsicht geleistet hat, bestätigen lassen.

Ein wenig verzögert hatten sich die Arbeiten, die man, der Parkmöglichkeiten und der Zugänglichkeit der Häuserblocks für die Anwohner wegen, in zwei Abschnitte geteilt hatte. Grund: Nicht nur die aus den 60er Jahren stammenden Kanalrohre und die Stromleitungen von 1952 erwiesen sich als erneuerungsbedürftig, sondern auch die Hausanschlüsse mussten ausgetauscht werden.

Die Anwohner, so Bauamtsleiter Gerhard Merkel und Dietmer Klenk, Prokurist bei den Herzo Werken, hatten dafür viel Verständnis und zeigten Geduld. Dafür, so die Vertreter von Behörde und Tochterfirma, die bei derartigen Tiefbau-Projekten natürlich zusammenarbeiten, bekommen die Anwohner nicht nur eine "schöne neue Straße", sagte Renate Schroff, sondern gleich die Vorbereitung für schnelle Internet-Anschlüsse per Glasfaserkabel.

Die Leerrohre dafür wurden mit den neuen Abwasserrohren, den Wasser- und den Stromleitungen bis zu den Hausanschlüssen gleich mit verlegt. So könne demnächst jeder, der dies möchte, schneller als anderswo die Glasfaser ins Haus bekommen.

Herzo Media, sagt Dietmar Klenk, wollen demnächst das Glasfasernetz im Viertel — Klenk sprach von einem "Cluster" — um die Hans-Sachs-Straße noch etwas weiter ausbreiten. Die Leerrohre, durch die dann das eigentliche Kabel nur noch eingezogen werden muss, werden demnächst in der Pirckheimerstraße, der Egerländer Straße und in einem Teil der Straße "Zum Flughafen" verlegt.

Also stehen wieder Grabarbeiten an. Klenk: "Wir müssen damit halt in die Gehsteige". Wohl oder übel gebe es dann noch einige Behinderungen, dafür aber bis spätestens Mitte 2019 Glasfaser-Anschlüsse.

Kanal- und Straßenbau finden derzeit im südlichen Abschnitt des INA-Rings statt. Der nördliche ist bis auf die Straßen-Deckschicht fertig. Insgesamt, so Gerhard Merkel, liegen die Kosten bislang noch im veranschlagten Rahmen von 800 000 Euro für den städtischen Anteil.

Die Werke kommen für ihre neuen Leitungen extra auf und haben bei den Stromarbeiten auch gleich eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge am INA-Ring aufstellen lassen — mit zwei Strom-Zapfsäulen.  

rg

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