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Hopfenernte wie in alten Zeiten in Lonnerstadt

Beim "Bloodn" in der Mühle reichten die Plätze nicht aus — Dolden aus dem Hopfengarten des Heimatvereins - 12.09.2017 06:00 Uhr

An Arbeitskräften herrschte kein Mangel. Paul Bruckmann sortierte die Hopfenranken und fachkundige Hände rupften die Dolden ab. Kernregel: Möglichst wenig Stiel dranlassen. © Foto: Paul Neudörfer


Die Vorsitzende des Heimatverein und zweite Bürgermeisterin Regina Bruckmann versprach folglich für das nächste Jahr mehr Sitzgelegenheiten. Zum fünften Mal traf man sich auf dem Mühlengrundstück der Bruckmanns, um die alte Ernte-Tradition zu pflegen. Lonnerstadter Hopfen war von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert berühmt für Qualität.

Der rührige Heimatverein hat einen eigenen Hopfengarten, der von Hans Höps, Willi Fischer und einigen Frauen gepflegt wird. Die Ernte der 40 Pflanzen dient unter anderem dazu, das Hausbrauerbier in Lonnerstadt zu würzen.

Paul Bruckmann sortierte vor dem "Bloodn" die Hopfenstränge und verteilte diese an die rund 20 Beteiligten: Bürgerinnen von Lonnerstadt die in ihrer früheren Kindheit dieses "Handwerk" lernten. Den heuer gut gewachsenen Hopfen, so die Vorsitzende, verarbeitet die Brauerei Prechtel. Bürgermeister Stefan Himpel war erfreut mit welchem Elan gearbeitet wird und lobte, dass ein lebendiger Verein alte Tradition pflegt. So richtig Fränkisch ging es auch zu, denn das Duo Otto und Susanne Deppert spielten und sangen, und in der Mühle zeigte Günther Weinkauf Bilder von Lonnerstadt. Zehn Mitglieder sorgten für Kaffee, Kuchen und Bewirtung, wofür die Vorsitzende ihren Dank aussprach, und am späteren Nachmittag wurde der Backofen angeworfen und Zwiebelkuchen eingeschoben. 

pn

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