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Freitag, 21.09.2018

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In Wachenroth entsteht eine neue Ortsmitte

Firma Leipold legt derzeit Betonfundamente an — Nur noch eine Ortsdurchfahrt - 06.09.2018 17:32 Uhr

Ein breiter Graben zieht sich derzeit durch die Ortsmitte von Wachenroth. © Foto: Niko Spörlein


Dieser Tage wurden in einer Tiefe von etwa drei Metern Betonfundamente angelegt, die dann die Stützmauern tragen werden, so Leipold-Chef Hans-Hein Ballmann. Gestern wurde mit dem Bau der Stützmauern begonnen. Generell wird aus den aktuell zwei Straßen durch den Ort, zum einen die Staatsstraße Richtung Schlüsselfeld, zum anderen die Ortsverbindung nach Kleinwachenroth, eine einzige Ortsdurchfahrt. Eine neue Ortsmitte wird entstehen, erklärte Ballmann.

Auf die Marktgemeinde kommen während der Bauzeit von schätzungsweise zwei Jahren eine Menge Einschnitte zu, nicht nur, dass der Schwerlastverkehr weiträumig umgeleitet wird, auch der überregionale Verkehr muss großräumig um die Marktgemeinde herumgeleitet werden. Sicher würden sich für Einheimische einige "Ausweichrouten" durch das Wohngebiet auftun, schätzte Bauamtsleiter Thomas Schubert vor einiger Zeit, als es daran ging, die Wasser-Ringleitung neu zu ordnen und eine Baustellenverordnung auf den Weg zu bringen.

Zwei Millionen Euro soll die "Dorferneuerung" in Wachenroth voraussichtlich kosten. Da es sich, wie erwähnt, um eine Staatsstraße (2260) handle, darf die Gemeinde mit ihren rund 2200 Einwohnern mit 70 bis 80 Prozent an Zuschüssen rechnen.

Diese Baumaßnahme führte bei den Haushaltsbesprechungen sogar dazu, dass ein Haushaltsbeschluss seinerzeit kurzfristig vertagt werden musste, da das Ingenieurbüro Valentin Maier (Höchstadt) schon vor Beginn der Arbeiten prognostizierte, dass sich die Gesamtkosten der Baumaßnahmen um 25 Prozent verteuern würden.

Da bekanntlich die Straßenausbaubeiträge für die Kommune wegfallen, die Gemeinde die Mehrkosten also nicht so einfach umlegen konnte, rechnete man seinerzeit schon mit 320 000 Euro an Zusatzkosten. Allerdings, das deutete Bürgermeister Friedrich Gleitsmann schon bei den Vorbesprechungen zum Finanzplan an, habe die Regierung von Mittelfranken wissen lassen, dass es bei der 70- bis 80-prozentigen Subvention bleibe, auch wenn sich die Gesamtkosten erhöhen.  

nr

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