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Rettungswache Herzogenaurach: Das wird ein "Hingucker"

Nach sechs Monaten Bauzeit wurde Richtfest gefeiert - 14.04.2018 05:57 Uhr

Gemeinsame Zwischenetappe: BRK und ASB feierten Richtfest bei ihrer Rettungswache. Gedankt wurde den Bauleuten, die gestern einmal gelassen zuschauen konnten. © Foto: Matthias Kronau


So viel Zeit in die Planung investiert wurde, weil BRK und ASB gemeinsam als Bauherren auftreten, so zügig geht es jetzt voran. Bis Ende des Jahres, verriet gestern Planer Stefan Quandt, soll der langgezogene Bau fertiggestellt sein. Er erinnerte daran, dass erst am 6. November mit den Bauarbeiten begonnen worden war. "Es wurde bei Schneegestöber gearbeitet, bei Wind und Wetter", betonte Quandt.

Auch deshalb gab es Lob von allen Seiten für die Bauarbeiter, für die stellvertretend Otto Buhl, der Geschäftsführer der Rohbaufirma GBG aus Egloffstein, den Richtspruch vom Gerüst herab sprach. Wichtig: Bisher war es eine unfallfreie Baustelle.

Das freute auch Stefan Müller, den Vorsitzenden des BRK-Kreisverbandes. Er sprach von einem "einzigartigen Projekt bayernweit", das hier entstehe. Wie bereits mehrfach berichtet, bauen BRK und ASB gemeinsam eine Rettungswache, die aber auch für weitere Nutzungen (Schulungen, Ortsgruppenarbeit etc.) zur Verfügung steht. Dirk Goldenstein, der Vorsitzende des ASB ERH, sprach von einem guten Plan an einem gut gewählten Ort. Die intensive Zeit der Vorplanung zahle sich aus.

Als "schönen Augenblick" empfand es deswegen Bürgermeister German Hacker, dass nun Richtfest gefeiert werde. "Bei den Vorplanungen war ich manchmal regelrecht froh, dass zwischen den beiden Kreisvorsitzenden ein Tisch stand."

Landrat Alexander Tritthart sprach von einem "Hingucker", denn der Bau wird auch von der Nordumgehung gut zu sehen sein. Zum Richtfest waren viele Gäste gekommen, unter anderem alle drei Bundestagsabgeordneten des Landkreises: neben Stefan Müller (CSU) auch Martina Stamm-Fibich (SPD) und Britta Dassler (FDP). 

Matthias Kronau Redaktion Herzogenaurach E-Mail

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