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Zum Trainingsauftakt sind noch nicht alle Alligators da

Eishockey-Bayernligist Höchstadter EC beginnt in Haßfurt die Saisonvorbereitung — Noch Neuzugänge im Kader möglich - 06.09.2017 18:26 Uhr

Gut zuhören: Im Trainingslager im tschechischen Slany wollen Spielertrainer Daniel Jun (hinten links) und Coach Petr Kasik (hinten rechts) die Alligators auf die kommende Bayernliga-Saison einstellen. © Archivfoto: Thomas Hahn


Sogar Patrick Wiedl ist mit nach Unterfranken gefahren. Der Verteidiger der Höchstadt Alligators hatte sich im Juli schwer am Knie verletzt und absolviert momentan noch die Reha. "Er macht gute Fortschritte", sagt HEC-Sportdirektor Jörg Schobert.

Beim Trainingsauftakt des Eishockey-Bayernligisten in Haßfurt am Dienstag war Wiedl aber vorerst nur Zuschauer. Die ersten Gehversuche auf dem Eis sollen allerdings schon bald folgen. Auch einige Urlauber und Berufstätige fehlten dem HEC beim Start in die Vorbereitung. Längst wieder fit sind die ebenfalls lange verletzten Philipp Schnierstein und Ales Kreuzer.

Wenn es am Freitag ins dreitägige, traditionelle Trainingslager in Slany/Tschechien geht, sind aber alle Spieler mit an Bord – mit Ausnahme von Wiedl. Auch Tomas Urban wird dann wieder zum Team stoßen. Es ist eine Rückkehr nach einem Jahr Verletzungspause. "Wir werden sehen, welche Belastung er im Training schon gehen kann", sagt Schobert: "Aber wir sind optimistisch, sonst hätten wir ihn ja nicht verpflichtet."

Ein Vorteil, den Urban zurück zum HEC mitbringt, ist seine Flexibilität. Eingeplant ist er, ähnlich wie Martin Vojcak, als Verteidiger. Aber "von einer Minute auf die andere", wie es Schobert ausdrückt, kann Urban auch als Stürmer spielen. Im momentan noch vergleichsweise kleinen Kader für die Bayernliga ist das natürlich ein Vorteil für den Verein. Wobei es bei der derzeitigen Anzahl an Spielern – zwei Torhüter, sieben Verteidiger, neun Stürmer – wohl nicht bleiben wird. Die letzten Verpflichtungen, die der HEC bekannt gegeben hat, waren die von Urban und des 19 Jahre alten Defensivtalentes Felix Ribarik. Das war Mitte Juli, seitdem war es ruhig bei den Alligators.

Das wird allerdings wohl nicht so bleiben. "Ich denke, es wird sich noch etwas tun", sagt Schobert, der betont: "In der Bayernliga ist eine gewisse Breite notwendig, aber vor allem auch Qualität." Im Amateur-Eishockey sind Wechsel jedenfalls auch kurzfristig jederzeit noch möglich. "Egal in welcher Phase der Saison, man muss immer die Augen offen halten", sagt Schobert. Es ist also wahrscheinlich, dass sich der HEC noch verstärken wird.

Mit oder ohne Neuzugang – trainieren werden die Alligators noch bis zur offiziellen Saisoneröffnung in Haßfurt, in der Regel jeweils zweimal die Woche, Dienstag und Donnerstag. Wie schon im vergangenen Jahr ermöglicht eine Kooperation mit dem EHC Haßfurt den Höchstadtern schon zu trainieren, wenn im eigenen Stadion noch keine Eiszeit herrscht.

Eiszeit zur Saisoneröffnung

Die soll aber spätestens pünktlich zur Saisoneröffnung am 23. September hergestellt sein, vielleicht schon ein paar Tage früher. Dann werden auch die Alligators ihre Übungseinheiten wieder am Kieferndorfer Weg abhalten. Sein erstes Testspiel bestreitet der HEC schon einen Tag vorher, am Freitag, 22. September, beim ERSC Amberg. Zur Saisoneröffnung folgt einen Tag später dann ein Heimtest gegen die Schönheider Wölfe.

Die Bayernliga-Saison beginnt für Höchstadt am 6. Oktober mit einer Auswärtspartie beim TSV Erding, zwei Tage später ist zum ersten Heimspiel der EV Füssen zu Gast am Kieferndorfer Weg.  

VON ALEXANDER PFAEHLER

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