Freitag, 19.01. - 00:45 Uhr

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Nach Sturmtief "Friederike": Regen und Schnee

Eine Warmfront bringt zum Ende der Woche dann etwas mildere Temperaturen - vor 4 Stunden

In Böen starker bis stürmischer Wind mit einzelnen Sturmböen bis 88 km/h


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Das Orkantief Friederike hat in Erlangen zwar nicht so gewütet wie in anderen Landesteilen, die Erlanger Feuerwehr hat aber trotzdem zahlreiche Einsätze gehabt. Meist mussten umgefallene Bäume beseitigt werden. In der Gleiwitzer Straße war ein Baum auf ein Auto gefallen..Foto: Klaus-Dieter Schreiter © Klaus-Dieter Schreiter


Sturmböen, Schnee und Glätte - der Donnerstag war wie bereits erwartet chaotisch. Es kam zu zahlreichen Autounfällen, die Schulen blieben zu und selbst die Deutsche Bahn stellte den kompletten Fernverkehr ein.

Im Vergleich zu den umliegenden Regionen hat es Nürnberg aber noch harmlos erwischt - an den Flughäfen gab es wegen des Sturms große Einschränkungen, in NRW, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Reisende in ganz Deutschland sitzen an den Bahnhöfen fest. Am Alpenrand herrscht erhöhte Lawinengefahr.

Am Wochenende kann es noch vereinzelte Schneeschauer geben. In der Nacht von Freitag auf Samstag zieht bei Temperaturen um die Null Grad ein Schneefallgebiet über uns hinweg. In tiefergelegenen Regionen gibt es bis zu zwei und in höheren Lagen bis zu sechs Zentimeter Neuschnee. © Markus Scholz/dpa


Die Ausläufer des Sturms sorgen am Freitag dann nur noch für kleinere Einschränkungen. Der Morgen startet zeitweise mit etwas Regen bei Temperaturen um ein Grad. Es kann vereinzelt zu Schneefällen kommen. Später bilden sich laut wetter.com leichte Wolken, dazu maximal vier Grad. Abends ist es in Nürnberg überwiegend dicht bewölkt bei Temperaturen von null bis ein Grad. In der Nacht fällt zum Teil etwas Schnee bei Werten um null Grad. Der Wind weht aus westlicher bis nordwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten von sechs bis 21 km/h, die Böen können auch zwischen 11 und 42 km/h erreichen.

Am Wochenende soll der Westwind dann weiter nachlassen, so der Wetterochs. Es ist wechselnd bewölkt. Doch vor allem am Samstag kann es noch vereinzelte Schneeschauer geben. In der Nacht zum Samstag zieht bei Temperaturen um die null Grad ein Schneefallgebiet über uns hinweg. In tiefergelegenen Regionen gibt es bis zu zwei und in höheren Lagen bis zu sechs Zentimeter Neuschnee.

Am Sonntag bleibt es tagsüber überwiegend freundlich, zeitweise scheint sogar die Sonne und bei Temperaturen um 2 Grad bleibt es niederschlagsfrei. Am Abend und in der Nacht zum Montag erreicht uns eine Warmfront aus Richtung Westen. Der restliche Schnee verwandelt sich dadurch zusehends in Regen.

Dank dieser Warmfront können wir uns nächste Woche auf ausgesprochen mildes Wetter mit Höchsttemperaturen um die zehn Grad freuen.  

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