Neue Winterkreation der fränkischen Jungbrauerinnen

7.12.2014, 14:52 Uhr
Das neue Winterbier schmeckt fruchtig-schokoladig.

© Markus Raupach Das neue Winterbier schmeckt fruchtig-schokoladig.

"Das ist ja wirklich richtig lecker!" So die Worte von Kathrin Aumüller aus Schweinfurt, als sie den ersten Schluck genommen hatte. "Alleine die Farbe begeistert mich, und dann der Geruch - einfach Wahnsinn!" So wie Kathrin kamen auch die meisten anderen Gäste aus dem Staunen nicht heraus. "Das Bier ist dieses Jahr noch viel besser geworden, als im letzten", meinte Georg Meier aus Kulmbach, "noch viel fruchtiger und intensiver. Das haben sie echt wieder ganz klasse hinbekommen." Nicht nur die Gäste, sondern auch die vier Bierfeen waren begeistert. Das zeigte sich alleine schon daran, dass der erste Vorrat des Bieres schon am Abend der Präsentation ausverkauft war. "Keine Angst, wir müssen nur neue Flaschen etikettieren, dann gibt es morgen schon wieder Bier", schmunzelte Gastgeberin Yvonne Haberstumpf.

Jede der vier Frauen zeichnet für einen der vier Rohstoffe des Bieres verantwortlich: Yvonne Haberstumpf aus Trebgast (Wasser), Isabella Straub aus Memmelsdorf (Malz), Gisi Meinel-Hansen aus Hof (Hopfen) und ihre Schwester Moni Meinel-Hansen (Hefe). Und so sind eben kristallklares, frisches Quellwasser aus dem Frankenwald, eine ausgewählte Kombination aus Dinkel-, Röst- und Karamellmalzen, fünf verschiedene Hocharomahopfen und zwei Edelhefen (Burgunder und Barleywine) die Geheimnisse für den intensiven fruchtig-schokoladigen Geschmack der neuen Winterbierfee.

Vorteile der Spezialisierung

Ein solches Rezept steht natürlich nicht in einem Brauerkochbuch. Jede der vier Braumeisterinnen hatte schon umfangreiche Erfahrung mit den Rezepturen in den heimischen und ihren Ausbildungsbrauereien gesammelt. „Das Besondere ist wirklich, dass sich jede von uns auf einen Rohstoff konzentriert hat. Ich zum Beispiel habe mich intensiv mit Hildegard von Bingen auseinandergesetzt. Deswegen wollte ich unbedingt Dinkelmalz in unserem Bier haben“, erzählte Isabella Straub bei der Präsentation.

Neue Winterkreation der fränkischen Jungbrauerinnen

© Markus Raupach

Und „Hefefee“ Moni Meinel-Hansen ergänzte: „Bei den Hefen war ich mir nicht ganz sicher, ob die sich nicht am Ende gegenseitig auffressen, aber wir hatten Glück und es klappte wunderbar.“

Warum überhaupt ein Frauenbier? Dieser Frage stellte sich das Quartett schon ziemlich oft. „Wir haben oft erlebt, dass gerade Frauen entweder die Bittere in den normalen Bieren nicht mögen oder beispielsweise bei zu viel Kohlensäure befürchten, dass sie ständig aufstoßen müssen“, so Gisi Meinel-Hansen, „die anderen Frauengetränke sind dann oft alkohol- und geschmacksarm. Wir wollten aber bewusst ein kräftiges Bier, schließlich will sich Frau ja auch mal etwas gönnen.“

Wichtig seien gerade für die weibliche Zielgruppe außerdem noch die Farbe (abendrot bei der Sommer- und Ebenholz bei der Winteredition), die Form der Flasche mit vielen schönen Rundungen und dem Naturkorken und schließlich der intensiv-aromatische Geruch von HolladieBierfee. „Wenn ein Mann gut riecht, sind wir Frauen ja auch sofort Feuer und Flamme, beim Bier ist es genauso.“

Erhältlich ist HolladieBierfee bei den drei Brauereien der Braumeisterinnen, Haberstumpf in Trebgast, Drei Kronen in Memmelsdorf und Meinel-Bräu in Hof und unter www.holladiebierfee.de.

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