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Donnerstag, 19.07.2018

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Abba-Stücke durch den Jazz-Wolf gedreht

«Abbamobil» würzte Songs der schwedischen Popgruppe mit karibischen Klängen - 29.12.2009

Während Jazzfans voll auf ihre Kosten kamen, gab es bei einigen Abba-Fans lange Gesichter. Am Ende gab es jedoch großen Applaus für die Frontfrauen Kathrin Kohlmann und Silke Straub und ihre Big Band. © Schöll


Während die Jazzfans voll auf ihre Kosten kamen, gab es bei einigen anwesenden Abba-Anhängern lange Gesichter. Sie hätten sich wohl mehr Abba und weniger Jazz gewünscht. Doch gleich zu Beginn ließ Moderator Budde Thiem keine Missverständnisse aufkommen und erklärte: «Wir nehmen die Stücke und drehen sie durch den Jazz-Wolf». Ob «Dancing Queen» oder «Money Money Money», das Budde Thiem in «Dinheiro” (heißes Geld aus Südamerika) umarrangierte: Die Zuhörer honorierten den Gesang der beiden stimmgewaltigen Frontfrauen Kathrin Kohlmann und Silke Straub und ihrer Big Band mit viel Applaus.

Ideenreich verpackte die Formation Abbasongs wie «Waterloo», das soulig daher kam, «One of us» in Form eines Bossa Novas oder «Voulez Vous», instrumental gehalten. Nicht weniger interessant zu hören waren «SOS», «Chiquitita», «Fernando» oder «Gimme Gimme Gimmi», das sie mit karibischen Klängen würzten. Unbedingt erwähnt werden müssen die eindrucksvollen Solos, mit denen die Instrumentalisten Markus Rießbeck und Tobias Schöpker (Saxofon), Christoph Müller (Trompete), Norbert Meyer-Venus (Bass), Werner Treiber (Schlagzeug), Budde Thiem (Flügel) und Charly Böck (Percussions) imposante Kostproben ihres Könnens boten. Mit der Zugabe «Thank you for the Music» verabschiedete sich das Ensemble und versprach, angesichts des ausverkauften Hauses und etlicher Gäste, die im Vorverkauf keine Karten mehr erhalten hatten, im Sommer nochmals zu kommen.

Passend zur «heißen» Abba-Jazz-Show servierte Spitalstadl-Gastronomin Christa Hofbeck-Paulus ein feuriges «Chili con Carne». 

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